Der Flughafen Zürich liegt, wie ja fast jeder Großflughafen, ein Stück ausserhalb der Stadt, nämlich in Kloten, was ca. 15 km von Zürich entfernt ist. Der Flughafen hat eine gute Anbindung an die Stadt, mit der Bahn, dem Bus und natürlich auch dem Auto erreicht man die Innenstadt gut. Eine genaue Anfahrtskizze, wie man per Auto den Airport erreicht, gibt es auf der Homepage des Flughafens www.uniqueairport.ch . Vom Flughafen bis zur Stadt sind es mit der Bahn, deren Bahnhof im Keller des Flughafens ist, ca. 30 min, wer lange Aufenthalt in ZRH hat, kann durchaus mal eben zum Frühstücken nach Zürich reinfahren. Es gibt zahlreiche Parkplätze und drei Parkhäuser.
Zürich ist das Drehkreuz der schweizer Nationalairline Swiss und die fliegt von hier nahezu überall hin, egal ob Flüge innerhalb Europas, nach Amerika, Asien oder Afrika. Viele internationale Airlines fliegen nach und ab Zürich, sowohl Linienflüge als auch Charterflüge fliegen hier regelmäßig ab. Auch Billigairlines wie Easyjet fliegen nach Zürich.
Beim Landeanflug sieht man, bei gutem Wetter, die Alpen, viele kleine, hübsche Häuser und den Zürisee, der Flughafen hat eine durchaus schöne Lage, durch die nahen Berge sind aber schaukelige Anflüge nicht selten, was ja aber letztendes nur den Flugspaß erhöht.. Kommt man an, rollt man oft erstmal recht lange auf dem Rollfeld herum, bis man entweder direkt an einem Gate oder auf einer Außenparkposition ankommt. Auf kurzen, gut ausgeschilderten Wegen kommt man zum Terminal.
Wer umsteigt, kann entweder im Transitbereich bleiben oder aber herausgehen, in die Haupthalle, wo es diverse Geschäfte gibt, außerdem ein Café (leider fensterlos) und eine Apotheke.Das Preisniveau ist allerdings sehr hoch, da kommen die den typischerweise hohen Flughafenpreise noch zu den hohen Preisen allgemein in der Schweiz hinzu und so wurden 7 Euro für eine 0,5l Flasche Mineralwasser fällig, immerhin, es war problemlos möglich in Euro zu zahlen, ein Umtausch in Franken war nicht notwendig.
Der Transitbereich ist recht schön, denn die Wände sind alle aus Glas, so dass es schön hell ist und man immer rausschauen kann. Zudem gibt es hier ein paar Internet-Terminals (1 Euro für 10 min).
Damit der Weg von einem Gate zum anderen nicht zu lang ist, gibt es Laufbänder, wie es sie ja auch vielen Flughäfen gibt.
Verlaufen kann man sich praktisch nicht, wenn doch oder wenn man es sehr eilig hat, weil ein Swiss-Flug mal wieder Verspätung hatte und man seinen Anschluß nicht verpassen will, kann einen der wirklich netten Mitarbeiter fragen. Ich kam einmal mit Swiss aus Mumbai mit einer Stunde Verspätung an, genau die eine Stunde, die ich eigentlich zum Umsteigen gen Berlin eingeplant hatte. Ich war mir schon todsicher, dass ich den Flug verpassen werde und wenn ich ihn noch bekomme, wird mein Gepäck nicht mitkommen. Schon im Flieger stand auf den Monitoren, dass Passagiere nach Berlin sich beim Bodenpersonal melden sollen und siehe da, kaum kam ich aus dem Flieger, da stand schon eine Frau dort, die für die Passagiere mit Anschlußflügen da war und einem genau den Weg zum jeweiligen Abflugsteig zeigte, das aber in schweizerischer Gelassenheit...und wir sollten uns keine Sorgen machen, da klappt schon noch. Ich sprintete in die angegebene Richtung, zur Sicherheitskontrolle, die, obwohl ich nur im Transitbereich war, nochmal durchgeführt wurde. Ich erklärte der Frau, die dann auch noch in aller Seelenruhe meinen Reisepass kontrollierte, dass ich meinen Flug gern bekommen würde und etwas Bedenken habe, dass mein Gepäck nicht mitkommt. Sie erklärte mir nun gaaaanz gemütlich, wie das Gepäck in so einem Flieger verstaut wird, damit die gleich wissen, zu welchem Weiterflug es soll und dass das gleich so gepackt wurde, dass das Gepäck für die Weiterflüge sozusagen ganz vorn liegt, sie sei sich sicher, das werde noch klappen. Und es hat geklappt, was für mich nach wie vor bei einer Umsteigezeit von insgesamt 10 Minuten an ein Wunder grenzt.
Von der Organisation her, war das echt super, man wurde von den Flughafenmitarbeitern, wohl auch weil man eben mit Swiss flog, wirklich gut betreut und nicht allein gelassen mit dem Problem, eventuell den Flug zu verpassen. Sie gehen da alle sehr gelassen heran, offenbar sind Verspätungen und Verzögerungen durch Warten auf Passagiere aus zu spät hereinkommenden Anschlußflügen recht normal.
Der Flughafen ist nicht nur gut ausgeschildert, sondern er hat für einen so großen Flughafen erstaunlich kurze Wege. Die Mitarbeiter sind alle nett und sprechen Englisch, Französisch und Deutsch (erwartet man in der Schweiz ja irgendwie auch). Zudem ist der Flughafen behindertenfreundlich gebaut, die Mitarbeiter bemühen sich auch immer zu helfen. Sicher fühlen kann man sich auch, angeblich wurde eine 100%-ige Sicherheit in Zürich erreicht, woran ich aber etwas zweifle, denn 100%ige Sicherheit kann es ja eigentlich nicht geben, dennoch, man gibt sich in dieser Hinsicht viel Mühe.Internet-technisch ist Zürich auch auf neuem Stand, wie schon erwähnt, es gibt zahlreiche Internet-Terminals und WLAN-Accesspoints.
Und natürlich hat ZRH auch eine Aussichtplattform.
Der Flughafen Zürich bietet alles, was man sich sowohl als Passagier als auch als Planespotter wünschen kann: Verbindungen in alle Welt, freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter, kurze, gut ausgeschilderte Wege, Internet-Terminals und WLAN, eine informative und gut gestaltete Webseite, Parkplätze und eine gute Verkehrsanbindung, zudem sind die Bedingungen für Spotter und welche, die es werden wollen, optimal. Lediglich die hohen Preise und die ständigen Verspätungen sind Minuspunkte auf dem "unique"-Flugha fen.
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