Museum/ Exhibition/ GalleryThe Falkirk Wheel > Review
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Das kleine Städtchen Falkirk, zwischen Edinburgh und Glasgow gelegen, dürfte nicht gerade zu den bevorzugten Zielen von Schottland-Urlaubern gehören, liegt es doch im eher industriell geprägten Teil des Landes und fernab der großartigen Landschaften der Highlands und Islands. Zur Jahrtausendwende jedoch wurde in Falkirk ein Bauwerk eingeweht, welches von Insidern zu den modernen Weltwundern gezählt wird. Ich spreche hier vom Falkirk Wheel, einem modernen, vom Design her absolut innovativen Schiffshebewerk.
In der Nähe von Falkirk treffen zwei der alten Kanäle, der Forth&Clyde Canal und der Union Canal, welche früher für die Versorgung der Industriebetriebe in den Lowlands von entscheidender Bedeutung waren, zusammen. Über viele Jahre hinweg wurden diese Kanäle nicht mehr gepflegt, ehe man begann, sie für den Tourismus wieder schiffbar zu machen. Bei Falkirk aber mußte eine ganze Reihe von Schleusen passiert werden, um von einem in den anderen Kanal zu gelangen. Um diese zeitraubende Schleusenpassage zu verkürzen, beschloß man, ein Schiffshebewerk zu bauen.
Die typischen Schiffshebewerke, wie man sie auch in Deutschland, z.B. in Niederfinnow oder in der Nähe von Lüneburg, findet, basieren alle auf dem gleichen Prinzip: Schiff und Wasser in einem Trog werden über eine schiefe Ebene nach dem Prinzip eines Schrägaufzugs nach oben oder unten bewegt. Beim Falkirk Wheel beschritt man jedoch neue Wege. Das Schiffshebewerke in Radform dreht sich um eine Mittelachse und transportiert so auf der einen Seite den Trog nach oben, auf der anderen nach unten. Hört sich jetzt kompliziert an, und ich gebe auch zu, daß ich es nicht besser beschreiben kann, deshalb möchte ich an dieser Stelle auf http:www.thefalkirkwheel.co.uk verweisen. Auf dieser Website ist die Funktionsweise des Wheels gut erläutert. Unter http:easyweb.easynet.co.ukjim.sheadNew-wonder.htm findet man einige interessante Bilder dazu.
Während meines letzten Schottland-Urlaubs besuchte ich das Falkirk Wheel. Es liegt etwas außerhalb der Stadt, vom Bahnhof Falkirk Heights (regelmäßige Scotrail-Verbindungen von und nach Glasgow und Edinburgh) kann man jedoch per Bus dorthin fahren.
Unmittelbar neben dem Wheel gibt es ein Visitor Centre, wo über das Schiffshebewerk, aber auch über die Kanäle informiert wird. Hier kann man auch Tickets für die Bootstour erwerben. Für 8 GBP (Kinder bis 15 Jahre 4 GBP) kann man an einer etwa halbstündigen Bootstour teilnehmen, welche direkt unterhalb des Wheels startet. Von dort geht es nach oben und ein Stück über den Aquädukt und durch einen Bootstunnel, ehe man wieder zurückfährt und zum Schluß die halbe Umdrehung nach unten macht.
Diese Bootstour ist schon faszinierend, vor allem auch, weil man das Wheel in Aktion erlebt und eine tolle Aussicht hat, aber der Preis von 8 GBP (rund 11 EUR) für eine etwa halbstündige Bootstour ist schon heftig. Demgegenüber ist das Visitor Centre uneingeschränkt zu empfehlen, da es nicht nur sehr informativ, sondern auch noch kostenlos ist. Wer sich für moderne Technik begeistern kann, für den ist das Falkirk Wheel auf jeden Fall eine Reise wert, und auch für Familien mit Kindern kann es ein interessantes Ziel sein. Einen Stern Abzug gibt es für den hohen Preis der Bootstour.
In der Nähe von Falkirk treffen zwei der alten Kanäle, der Forth&Clyde Canal und der Union Canal, welche früher für die Versorgung der Industriebetriebe in den Lowlands von entscheidender Bedeutung waren, zusammen. Über viele Jahre hinweg wurden diese Kanäle nicht mehr gepflegt, ehe man begann, sie für den Tourismus wieder schiffbar zu machen. Bei Falkirk aber mußte eine ganze Reihe von Schleusen passiert werden, um von einem in den anderen Kanal zu gelangen. Um diese zeitraubende Schleusenpassage zu verkürzen, beschloß man, ein Schiffshebewerk zu bauen.
Die typischen Schiffshebewerke, wie man sie auch in Deutschland, z.B. in Niederfinnow oder in der Nähe von Lüneburg, findet, basieren alle auf dem gleichen Prinzip: Schiff und Wasser in einem Trog werden über eine schiefe Ebene nach dem Prinzip eines Schrägaufzugs nach oben oder unten bewegt. Beim Falkirk Wheel beschritt man jedoch neue Wege. Das Schiffshebewerke in Radform dreht sich um eine Mittelachse und transportiert so auf der einen Seite den Trog nach oben, auf der anderen nach unten. Hört sich jetzt kompliziert an, und ich gebe auch zu, daß ich es nicht besser beschreiben kann, deshalb möchte ich an dieser Stelle auf http:www.thefalkirkwheel.co.uk verweisen. Auf dieser Website ist die Funktionsweise des Wheels gut erläutert. Unter http:easyweb.easynet.co.ukjim.sheadNew-wonder.htm findet man einige interessante Bilder dazu.
Während meines letzten Schottland-Urlaubs besuchte ich das Falkirk Wheel. Es liegt etwas außerhalb der Stadt, vom Bahnhof Falkirk Heights (regelmäßige Scotrail-Verbindungen von und nach Glasgow und Edinburgh) kann man jedoch per Bus dorthin fahren.
Unmittelbar neben dem Wheel gibt es ein Visitor Centre, wo über das Schiffshebewerk, aber auch über die Kanäle informiert wird. Hier kann man auch Tickets für die Bootstour erwerben. Für 8 GBP (Kinder bis 15 Jahre 4 GBP) kann man an einer etwa halbstündigen Bootstour teilnehmen, welche direkt unterhalb des Wheels startet. Von dort geht es nach oben und ein Stück über den Aquädukt und durch einen Bootstunnel, ehe man wieder zurückfährt und zum Schluß die halbe Umdrehung nach unten macht.
Diese Bootstour ist schon faszinierend, vor allem auch, weil man das Wheel in Aktion erlebt und eine tolle Aussicht hat, aber der Preis von 8 GBP (rund 11 EUR) für eine etwa halbstündige Bootstour ist schon heftig. Demgegenüber ist das Visitor Centre uneingeschränkt zu empfehlen, da es nicht nur sehr informativ, sondern auch noch kostenlos ist. Wer sich für moderne Technik begeistern kann, für den ist das Falkirk Wheel auf jeden Fall eine Reise wert, und auch für Familien mit Kindern kann es ein interessantes Ziel sein. Einen Stern Abzug gibt es für den hohen Preis der Bootstour.












































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