excellent

Wahrzeichen von München (18.01.2008)
frankensteini
frankensteini (58)
Nastätten, Germany
Neue Rathaus

Steigt man am Marienplatz von der S oder U Bahn kommend auf den Marienplatz hoch fallen einem sofort die tollen alten und verzierten Bauten auf. Während man seine Augen noch ans Tageslicht gewöhnt und suchend den Blick umherschweifen lässt kommt man ganz von alleine auf das Neue Rathaus das sich auf der ganzen Länge vom Becks am Rathaus Eck blickend rechter Hand, bis zum Donisl hinzieht.

Faszinierend und überwältigend dieses Prunkgebäude mit seiner schönen Fassade, der Lauben und dem Hauptportal. Betreten kann man das Neue Rathaus über den kleinen Eingang am Fischbrunnen und durch das Hauptportal, das auch sofort den Blick in ein gigantisches Treppenhaus frei gibt.

Aber zuerst mal zur Fassade die entlang des Marienplatzes Spitzbogenarkaden aufweist. Eine gute Unterstellmöglichkeit oder Durchlaufmöglichkeit bieten diese Spitzarkaden bei Regenwetter, hier befinden sich auch einige Andenken Geschäfte Juweliere und ein Reisebüro. Über den Spitzbogen befinden sich Terrassen die besonders bei festlichen Anlässen benutzt werden. Darüber befinden sich wiederum Lauben die sich auch die nächsten Stockwerke so fortsetzen. Dominiert wird das Ganze vom Turm, der mit seinen hervorspringenden Erkern, dem Glockenspiel und der Riesenuhr sofort die Blicke auf sich zieht.

Durch das mit dem Stadtwappen verzierte Portal oder den kleineren Eingang von der Weinstrasse her kommt man in den Prunkhof. Im Sommer wird dieser vom Rathauskeller bewirtschaftet und man kann sich die vielen steinernen Figuren und die Fassade des Innenhofes gemütlich bei einem Bierchen ansehen. Durch den Eingang vom Fischbrunnen aus kommt man am Pförtner vorbei in eine große Halle mit wuchtigen Säulen von der man seitlich auf einer steinernen Treppen zum Einwohnermeldeamt und Ausländerbehörde kommt. Hier im 1. Stock schaut es schon viel nüchterner aus. Hohe weiße Decken, weißgetünchte Wände, einige Bilder, dunkelbraune Holztüren und Schlangen von Menschen vor den Schaltern sehen nicht besonders einladend aus. Ich war insgesamt 3 x in diesem Gebäudetrakt und habe mich immer über die gris grämigen Beamten geärgert. Hier hört es mit der buchstäblichen Gastfreundschaft der Münchner auf, schon verwunderlich sollte sie doch hier beginnen. Vor allem genervte Bewohner, schreiende Kinder die dank des tollen Zahlenziehens, das man erst bei einem Beamten machen kann, sich dann wieder hinten in die Schlange einwuseln müssen um zu warten bis ihre Nummer dran ist, hat manchen zur Weißglut getrieben. Vor allem wenn aus Versehen ein Termin beim falschen Beamten vergeben worden ist, musste man sich wieder anstellen. Na vielleicht haben sie ja zwischenzeitlich einen Automaten, zu meiner Zeit war das noch eine hoch dotierte Beamten Angelegenheit, wünschenswert wäre es jedenfalls. Also diesen Trakt könnte man bei einer Besichtung des Rathauses getrost aussparen oder schnell mal durchgehen und das Treppenhaus besichtigen. In die Zimmer kommt man eh nicht rein, aber nach dem Verhalten der Beamten zu schließen, sind die Decken hier genauso hoch, weiß getüncht und nicht sehr einladend.

Lohnend ist allerdings eine Turmbesichtigung. Den Turm kann man täglich ab 9 Uhr besteigen. Von hier aus hat man eine schöne Sicht über die Altstadt von München und die Umgebung.. Zu meiner Münchner Zeit kostete die Turmbesteigung kein Geld, hat sich sicherlich heute geändert. Jedenfalls ist es eine gute Fitnessübung geht es doch 8 Stockwerke über Steinstufen nach oben. Also an gutes Schuhwerk und wärmende Kleidung denken. Informationen darüber kann man sich telefonisch über die Stadtverwaltung holen. Das absolute Highlight ist dann aber das Glockenspiel wenn die Schäfler tanzen oder der nachgestellte Turnierkampf, das man sich aber am besten vom Cafe des Peterhofes das sich auf der gegenüberliegenden Seite im 6en Stock befindet aus anschaut. Anschließend kann man rund um das Neue Rathaus noch einen Bummel machen. Man findet viele kleine Geschäfte mit exklusiven aber sehr teuren Souvenirs und Andenken. Oder man kehrt in den historischen und wunderschön gestylten, leider auch sehr teuren Rathauskeller mit seinen schönen Nischen ein. Hier findet man ein vorzügliches Speiseangebot und eine Auswahl seltener edler Weine aus der ganzen Welt. Der Ratskeller ist allerdings oft besonders um die Mittagszeit überfüllt und man muss lange warten bis ein Platz frei wird.

Accessibility
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"Must See"-Factor
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Budget Friendliness
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Architecture
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Condition
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Historical Significance
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Comments to this review

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    lapalma7, 29.01.2008 16:07 o'clock


    prima und ok
    lapalma7