Detailed review by travelmax
travelmax(48)
Darmstadt, Germany97%
Eher durch Zufall haben wir im Dezember 2007 auf der Queen Mary übernacht, auf der Suche nach einen Übernachtungsmöglichkeit außerhalb von Los Angeles sind wir auf diese ungewöhnliche Hotel gestossen. Wenn es auch nicht ganz billig war, wir haben jede Minute auf diesem Luxusliner genossen.
Queen Mary10
Ratings
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Room
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Size
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Cleanliness
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Features
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Room Condition
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Design
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View
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Übernachten auf einem ehemaligen Luxuskreuzfahrtschiff, und dass ohne den Hafen zu verlassen?
Allein diese Vorstellung fanden wir so interessant, dass wir im Dezember 2007 einen Nacht auf der Queen Mary, die im Hafen von Long Beach, südlich von Los Angeles, seit 1967 fest vor Anker liegt, verbracht haben.
Wir hatten uns bei der Reservierung für einen deluxe stateroom entschieden, und wurden von der Ausstattung auch nicht enttäuscht. Ein für ein Schiff relativ großer Raum, in dem, im positiven Sinne, der Hauch der Vergangenheit, wehte. Alle modernen Annehmlichkeiten (Kühlschrank, Kaffeemaschine, sogar kostenloses Internet über den Fernseher) waren vorhanden, das ganze aber sorgsam eingebettet in das alte Design, das den Stil der Kabine ausmachte. Eine Überraschung war das Bad: in früheren Zeiten hatten die Gäste während der Überfahrt zwischen Europa und den Vereinigten Staaten, wo der Luxusliner zumeist verkehrte, die Wahl zwischen Süß- und Salzwasser, dass aus der Dusche kam. Und dann hierbei auch noch die Wahl zwischen heiß und kalt, so dass sie Dusche mit insgesamt 4 verschiedenen Wasserreglern ausgestattet ist. Wir haben später erfahren, dass es in der Mitte des vorigen Jahrhunderts als heilsam galt sich mit Meerwasser zu waschen.
Auch die übrige Einrichtung des Raumes, besser der Kabine, schließlich befinden wir uns auf einem Schiff, gab einige Rätsel auf. Die Schränke sind sehr knapp bemessen, völlig in Ordnung für einen Kurzaufenthalt, aber für eine mehrwöchige Atlantiküberquerung, bei der formale Abendgarderobe Pflicht war?
Des Rätsels Lösung erhielten wir auf einer geführten Tour quer über das Schiff, oder durch das Hotel, wie auch immer man will. Das Gepäck der ersten Klasse Passagiere wurde früher in separaten Räumen aufbewahrt, der Roomsteward war unter anderem dann auch für den Austausch der Garderobe zuständig.
Bei der Führung, die bei unserem Übernachtungspreis enthalten war, erfuhren wir ohnehin noch viel Wissenswertes über das 1936 fertig gestellte Schiff.
Im August 1936 eroberte die Queen Mary das blaue Band für die schnellste Atlantik Überquerung zwischen Southampton in England und New York. (Erst im Jahre 1952 verlor sie diese Auszeichnung wieder)
Während des zweiten Weltkriegs wurde der Luxusliner dann im Pazifik als Truppentransporter eingesetzt um anschließend, generalüberholt wieder auf der Transatlantikroute zurückzukehren.
20 Jahre später, im Jahre 1967, wurde die Queen Mary stillgelegt: durch den Flugverkehr waren die Transatlantikschiffe unrentabel geworden. Die Stadt Long Beach kaufte schließlich das Schiff und nach einigen Umbauten steht es seit dieser Zeit als Hotel, Museum und Tagungsort zur Verfügung.
Trotz dieser langen Zeit hat der Luxusliner nicht den Charme der vergangenen Zeit verloren. Bei der Tour über das Schiff, die man im Übrigen auch selbständig unternehmen kann, hat man auch Zugang zu den Bankettsälen und Rauchersalons (Rauchen ist aber mittlerweile dort verboten): auch dort hat man sich bemüht, alles weitestgehend originalgetreu zu erhalten.
Mittlerweile verfügt die Queen Mary über alle Annehmlichkeiten, die man in der heutigen Zeit von einem Hotel erwartet: neben einen SPA, diversen Bars, einem Theater auch mehrere Restaurant, darunter das Spitzenrestaurant Sir Winstons. Dieses ist, trotz seiner gehobenen Preise, sehr zu empfehlen: wir hatten hier dann den Eindruck, wirklich erster Klasse unterwegs zu sein.
Unser Fazit: sicherlich gibt es preisgünstigere Übernachtungsmöglichkeiten, aber wer das etwas Ausgefallene liebt, kommt auf der Queen Mary voll auf seine Kosten. Und wo sonst hat man die Möglichkeit, auf einem Luxusschiff zu übernachten ohne Angst haben zu müssen, Seekrank zu werden.
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Hotel facilities
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Appearance/Architecture
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Lobby Atmosphere
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General Condition
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Front Desk
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Staff (Friendliness/Service)
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Variety of Restaurants
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Guests
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Spa Facilities
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Relaxation Value
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Food & Beverages
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Food Variety
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Food Quality
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Location
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Transportation Connection