BoardinghouseVila Mós > Review
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pretty good
Gute Basis in den falschen Händen
Adventure holiday
Half board
10-14 days
Spouse/Partner
Zugegeben, es ist schon etwas länger her, dass wir unseren Weihnachtsurlaub in Portugal an der Algarve verbracht haben, aber irgendwie rennt mir derzeit die Zeit davon, so dass ich erst jetzt den Hotelbericht hier veröffentlichen kann.
Nach reichlichem Hin und Her konnten wir über Last Minute ein Hotel für unseren 10-tägigen Aufenthalt in Lagos finden, dass uns laut Prospekt und Bewertungen anderer Plattformen gefiel
Wir entschieden uns für ein Appartement im Hotel Vila Mos in Lagos, da ein Studio preislich nur geringfügig abwich und uns die Fotos spontan sehr zusagten.
ANREISE
Vom Flughafen in Faro aus ging es mit dem Leihwagen ca. 80km nach Westen. Wir hatten eine Kurzbeschreibung für die Anreise erhalten, nach deren Aussage wir im Kreisverkehr die 1. Ausfahrt links abbiegen sollten. Wir hielten uns aber lieber an die Verkehrsregeln und somit kamen wir auch gesund ans Ziel. Unsere Grobrichtung vom Flughafen war Lagos, von Lagos aus hielten wir uns grob an die Richtung Ponta da piedade und von dort aus war alles ein Kinderspiel. Kurz vor dem Porto de Mos liegt der Hotelkomplex direkt an der Hauptstraße in einer Linkskurve und ist nicht zu übersehen. Parkplätze stehen reichlich zur Verfügung.
ALLGEMEINES
Das Hotel Vila Mos liegt ca. 500m vom Praia Porto de Mos entfernt, die vom Hotel angegebenen 250m sind Luftlinie und führen quer über eine Großbaustelle, die in Zukunft wohl auch als Hotelkomplex enden wird. Vom Hotel sind es ca. 3 km bis in die Altstadt von Lagos, ein Supermarkt liegt auf der Hauptstraße hügelaufwärts in ca. 800 m Entfernung und ist gut ausgestattet. Dort gibt es reichlich leckere Sachen für angenehme Preise.
Errichtet wurde das Hotel im Jahre 2002 und verfügt über einige Ferienhäuser mit Appartements sowie den Hotelkomplex mit mehreren Etagen, die über Fahrstühle zu erreichen sind. Laut Landeskategorie hat das Hotel 4 Sterne.
APPARTEMENTS
Das Einchecken ging recht fix, man sprach Englisch und Deutsch. Wir wurden kurz mit einer Beschreibung zum Zimmer auf den Weg geschickt und dann waren wir auch schon Zuhause.
Unser Appartement war in der 2. Etage in einem der Wohnhäuser untergebracht und hatte einen Blick aufs Meer (in der Ferne) und auf den Pool ( in der Nähe).
Das Schlafzimmer war geräumig und bestand aus einem Doppelbett, welches auch ganz bequem war, einem Schreibtisch mit Stuhl und den zwei kleinen Schränkchen neben dem Bett. Hier gab es auch separate Lichtschalter, so dass das abendliche Lesen vor dem Einschlafen auch gewährleistet war.
Im Flur befindet sich der große Kleiderschrank mit Safe, für den man jedoch täglich Gebühr errichten musste. Das Badezimmer nebenan hatte eine Badewanne mit Duschvorhang, ein Bidet, ein WC und ein Waschbecken. Handtücher und ein Fön gehören zur Ausstattung.
Besonders schön war jedoch der Bereich um Wohnzimmer und Küche, denn dieser bot reichlich Platz, den wir zu zweit gar nicht benötigten. Neben der Couch (Schlafcouch) gab es noch einen Tisch, einen Sessel, einen Esstisch für 4 Personen und einen Fernseher mit deutschsprachigen Programmen.
In der Küchenzeile gab es neben dem Kühlschrank, der Spüle und den prall gefüllten Geschirrschränken auch einen Herd mit zwei Platten, den wir aber nicht benötigten.
Insgesamt ist das Appartement für 4 Personen konzipiert, zwei Personen können auf der Schlafcouch nächtigen.
Von der Küche bzw. dem Wohnzimmer führt ein Balkon bis zum Schlafzimmer, so dass auch reichlich Platz für Sonnenanbeter vorhanden ist.
Die Geräumigkeit und Ausstattung dieses Appartements hat uns sehr beeindruckt und war wohl auch der größte Pluspunkt dieser Hotelanlage.
RESTAURANT
Abends angekommen, wollten wir nach einem langen Anreisetag mit einmal Umsteigen auf Mallorca auch ein leckeres Essen genießen und gingen etwas zögerlich zu dem Komplex, der als Restaurant ausgewiesen war. Das Platzangebot war für 74 Appartements der Hotelanlage echt sehr mickrig, wenn man bedenkt, dass diese auch mit je 4 Personen belegt sein könnten. Allerdings kam es anders, als gedacht. 4 weitere Gäste saßen bereits im Restaurant, die schon über das Essen motzten, da es immer dasselbe gab und auch uns mit in ihr Gespräch einbeziehen wollten. Kurz darauf erschien ein höflicher Kellner, der uns sowohl auf deutsch als auch auf englisch ansprach. Er erklärte uns, dass es aufgrund der geringen Gästezahl (wir waren bis dato zu siebt) noch kein Büfett gibt, sondern nur Speisen a la Carte, wobei wir die Karte nie zu sehen bekamen. Upps!
Also die Auswahl war kurz: Fish oder Chicken?
Der Salat wurde uns gebracht und dann bekamen wir unser Chicken. Mein Schatz bekam die Brust und ich den Bollen Naja, ein Hähnchen für zwei eben! Das Gemüse und die Beilagen waren nicht erwähnenswert, und auch nach dem Nachtisch war ich ganz froh, dass ich noch einige Chickennuggets von Zuhause mitgebracht hatte. Denn irgendwie hatte ich noch richtig Hunger! Die letzte Mahlzeit war ja auch immerhin das Frühstück gewesen!
Am nächsten Morgen machten wir uns wieder auf den Weg zum Restaurant, welches heute den Wintergarten eingedeckt hatte. So sollte es auch die nächste Woche bleiben, der Wintergarten war für das Frühstück, der andere Teil für das Abendessen.
Beim Frühstück gab es Rührei und Speck, sowie einige Brotsorten und harte Brötchen. Die Aufstriche waren Honig und 3 Sorten Marmelade, sowie je 2 Sorten Wurst und Käse.
Der Kaffee war wieder mal nicht nach deutschen Ansprüchen, der Saft eine Mischung aus Instantgetränk und Bayer Leverkusen.
Im Laufe der nächsten Tage kamen ein paar mehr Gäste, so dass wir Abends auch in den Genuß des Büfetts kamen. Hier gab es reichlich Fisch und Chicken, oder Chicken und Fisch. Das beste war an einem Tag die Nudeln mit der Soße
Nach 3 Tagen hatte uns auch schon Montezumas Rache eingeholt und wie fast alle Gäste des Hotels waren die Essfreuden in den darauffolgenden Tagen sehr eingeschränkt. Jeder der uns bekannten Gäste hatte dasselbe Problem, Kinder spukten sogar auf den Restauranttisch!
Dank des Immodium Rapid konnten wir jedoch unsere täglichen Ausflüge fortsetzen und besuchten des Abends jedoch 3 mal das ca. 4 km entfernt liegende Mc Donald! Dort trafen wir auch weitere Hotelgäste, die es sich sichtlich schmecken ließen! Auch unser Einkauf fürs Frühstück an unserem unfreiwilligen Diättag war eine überraschende Erfahrung: Es gibt im Supermarkt in ca. 800m Entfernung sogar ganz leckere Brote und Brötchen, die sogar schmeckten!?! Warum hatte das Hotel bloß diese ollen Dinger?
Wir fanden Einträge im Netz, die von einem leckeren und abwechslungsreichen Essen sprachen, allerdings in der Hauptsaison! Wir denken, dass in der Zeit ein echter Koch vor Ort sein muß, während bei uns irgendein Lehrling am Werk war. Im Übrigen muß man hier erwähnen, dass das Frühstück 8€ kostet bzw. Halbpension 20€, wenn man diese nicht sofort mitgebucht hat. Hier empfiehlt es sich wirklich, die Küche des Appartements zu nutzen, denn für 20€ kann man sich im örtlichen Supermarkt wirklich tolle Gerichte zaubern!
Allerdings muß ich hier noch mal den supernetten jungen Kellner erwähnen, der uns mit seinem freundlichen Service entschädigte und sein Bestes gab! Am Tag unserer Abreise erhielten wir ein Lunchpaket zum Frühstück, welches aus zwei Scheiben trockenes Brot, einem Apfel und einem Joghurt bestand. Eine 0,5 l Flasche Wasser war auch dabei.
SERVICE
Die Rezeption war recht freundlich, sofern jemand vor Ort war. Diesen Dienst schob derjenige, der entweder auch die Bar bediente oder irgendwie in Sichtweite war.
Der Internetpoint direkt neben der Rezeption konnte während unseres Aufenthaltes nicht genutzt werden, das regelmäßig gereinigte Außenpool war unbeheizt. Ein Hallenbad steht im Partnerhotel irgendwo in 1 km Entfernung zur Verfügung. Die Anlage verfügt über Tennisplätze und einem klitzekleinen Spielplatz. Dessen Rutsche war aus Plastik und unten gerissen, so dass ein erhebliches Risiko für die Kleinen bestand.
Ein Fußweg zum Strand ist ausgewiesen und führt über eine Brachfläche neben einer Großbaustelle. Tagsüber ist auch der Baulärm zu hören, allerdings waren wir da meistens unterwegs.
In der Hotelbeschreibung war auch von einem Sauna sowie Fitnessraum die Rede, diesen haben wir nicht entdecken können. Allerdings haben wir auch nicht danach gefragt wir haben genug Fitness beim Wandern und Geocaching hinter uns!
Am Pool stehen Sonnenschirme und Liegen zur Verfügung, wurden aber zu unserer Zeit nicht genutzt, da die Temperaturen so um die 20°C lagen.
SAUBERKEIT UND HYGIENE
Bei unserer Ankunft fand ich im Badezimmer einen Fussel am Waschbecken vor, der auch bei unserer Abreise noch dort lag. Das hatte mich schon erstaunt!
Laut Hotelplan werden die Zimmer alle 3 Tage gereinigt und die Handtücher ausgetauscht. Am Tag nach unserer Ankunft hatten wir zwar neue Handtücher (die anderen hatten wir erst einmal benutzt) aber sonst war unser Appartement unangerührt.
Weder die Betten noch die Küche noch sonst ein Bereich wurden verändert
Nach 6 Tagen hatten wie dann neue Bettwäsche und Handtücher, der Boden hatte aber immer noch die üblichen Sandspuren
Was wurde dann überhaupt gereinigt?
Mir macht es persönlich nichts aus, mehr als 1 Woche lang dasselbe Handtuch oder Bettzeug zu benutzen, aber wenn nun mal von Reinigung die Rede ist, erwarte ich auch, dass nicht nur Klopapier aufgefüllt wird, sondern auch der Boden oder irgendwas GEREINIGT wird!
Gerade bei einer Belegung mit 4 Personen dürfte es hier zu Schwierigkeiten kommen!
Aber vielleicht ist auch das ein Grund, dass so ziemlich jeder Hotelgast mehr Zeit auf der Toilette verbracht hat als im Außenbereich des Hotels???
FAZIT
Die Lage und die Größe der Appartements sind bemerkenswert, den Rest kann ich nicht weiterempfehlen! Schade eigentlich, denn das Hotel hätte aufgrund der Lage und Ausstattung eine gute Basis sein können, wenn man sich mehr für das Drumherum einsetzen würde!
Nach reichlichem Hin und Her konnten wir über Last Minute ein Hotel für unseren 10-tägigen Aufenthalt in Lagos finden, dass uns laut Prospekt und Bewertungen anderer Plattformen gefiel
Wir entschieden uns für ein Appartement im Hotel Vila Mos in Lagos, da ein Studio preislich nur geringfügig abwich und uns die Fotos spontan sehr zusagten.
ANREISE
Vom Flughafen in Faro aus ging es mit dem Leihwagen ca. 80km nach Westen. Wir hatten eine Kurzbeschreibung für die Anreise erhalten, nach deren Aussage wir im Kreisverkehr die 1. Ausfahrt links abbiegen sollten. Wir hielten uns aber lieber an die Verkehrsregeln und somit kamen wir auch gesund ans Ziel. Unsere Grobrichtung vom Flughafen war Lagos, von Lagos aus hielten wir uns grob an die Richtung Ponta da piedade und von dort aus war alles ein Kinderspiel. Kurz vor dem Porto de Mos liegt der Hotelkomplex direkt an der Hauptstraße in einer Linkskurve und ist nicht zu übersehen. Parkplätze stehen reichlich zur Verfügung.
ALLGEMEINES
Das Hotel Vila Mos liegt ca. 500m vom Praia Porto de Mos entfernt, die vom Hotel angegebenen 250m sind Luftlinie und führen quer über eine Großbaustelle, die in Zukunft wohl auch als Hotelkomplex enden wird. Vom Hotel sind es ca. 3 km bis in die Altstadt von Lagos, ein Supermarkt liegt auf der Hauptstraße hügelaufwärts in ca. 800 m Entfernung und ist gut ausgestattet. Dort gibt es reichlich leckere Sachen für angenehme Preise.
Errichtet wurde das Hotel im Jahre 2002 und verfügt über einige Ferienhäuser mit Appartements sowie den Hotelkomplex mit mehreren Etagen, die über Fahrstühle zu erreichen sind. Laut Landeskategorie hat das Hotel 4 Sterne.
APPARTEMENTS
Das Einchecken ging recht fix, man sprach Englisch und Deutsch. Wir wurden kurz mit einer Beschreibung zum Zimmer auf den Weg geschickt und dann waren wir auch schon Zuhause.
Unser Appartement war in der 2. Etage in einem der Wohnhäuser untergebracht und hatte einen Blick aufs Meer (in der Ferne) und auf den Pool ( in der Nähe).
Das Schlafzimmer war geräumig und bestand aus einem Doppelbett, welches auch ganz bequem war, einem Schreibtisch mit Stuhl und den zwei kleinen Schränkchen neben dem Bett. Hier gab es auch separate Lichtschalter, so dass das abendliche Lesen vor dem Einschlafen auch gewährleistet war.
Im Flur befindet sich der große Kleiderschrank mit Safe, für den man jedoch täglich Gebühr errichten musste. Das Badezimmer nebenan hatte eine Badewanne mit Duschvorhang, ein Bidet, ein WC und ein Waschbecken. Handtücher und ein Fön gehören zur Ausstattung.
Besonders schön war jedoch der Bereich um Wohnzimmer und Küche, denn dieser bot reichlich Platz, den wir zu zweit gar nicht benötigten. Neben der Couch (Schlafcouch) gab es noch einen Tisch, einen Sessel, einen Esstisch für 4 Personen und einen Fernseher mit deutschsprachigen Programmen.
In der Küchenzeile gab es neben dem Kühlschrank, der Spüle und den prall gefüllten Geschirrschränken auch einen Herd mit zwei Platten, den wir aber nicht benötigten.
Insgesamt ist das Appartement für 4 Personen konzipiert, zwei Personen können auf der Schlafcouch nächtigen.
Von der Küche bzw. dem Wohnzimmer führt ein Balkon bis zum Schlafzimmer, so dass auch reichlich Platz für Sonnenanbeter vorhanden ist.
Die Geräumigkeit und Ausstattung dieses Appartements hat uns sehr beeindruckt und war wohl auch der größte Pluspunkt dieser Hotelanlage.
RESTAURANT
Abends angekommen, wollten wir nach einem langen Anreisetag mit einmal Umsteigen auf Mallorca auch ein leckeres Essen genießen und gingen etwas zögerlich zu dem Komplex, der als Restaurant ausgewiesen war. Das Platzangebot war für 74 Appartements der Hotelanlage echt sehr mickrig, wenn man bedenkt, dass diese auch mit je 4 Personen belegt sein könnten. Allerdings kam es anders, als gedacht. 4 weitere Gäste saßen bereits im Restaurant, die schon über das Essen motzten, da es immer dasselbe gab und auch uns mit in ihr Gespräch einbeziehen wollten. Kurz darauf erschien ein höflicher Kellner, der uns sowohl auf deutsch als auch auf englisch ansprach. Er erklärte uns, dass es aufgrund der geringen Gästezahl (wir waren bis dato zu siebt) noch kein Büfett gibt, sondern nur Speisen a la Carte, wobei wir die Karte nie zu sehen bekamen. Upps!
Also die Auswahl war kurz: Fish oder Chicken?
Der Salat wurde uns gebracht und dann bekamen wir unser Chicken. Mein Schatz bekam die Brust und ich den Bollen Naja, ein Hähnchen für zwei eben! Das Gemüse und die Beilagen waren nicht erwähnenswert, und auch nach dem Nachtisch war ich ganz froh, dass ich noch einige Chickennuggets von Zuhause mitgebracht hatte. Denn irgendwie hatte ich noch richtig Hunger! Die letzte Mahlzeit war ja auch immerhin das Frühstück gewesen!
Am nächsten Morgen machten wir uns wieder auf den Weg zum Restaurant, welches heute den Wintergarten eingedeckt hatte. So sollte es auch die nächste Woche bleiben, der Wintergarten war für das Frühstück, der andere Teil für das Abendessen.
Beim Frühstück gab es Rührei und Speck, sowie einige Brotsorten und harte Brötchen. Die Aufstriche waren Honig und 3 Sorten Marmelade, sowie je 2 Sorten Wurst und Käse.
Der Kaffee war wieder mal nicht nach deutschen Ansprüchen, der Saft eine Mischung aus Instantgetränk und Bayer Leverkusen.
Im Laufe der nächsten Tage kamen ein paar mehr Gäste, so dass wir Abends auch in den Genuß des Büfetts kamen. Hier gab es reichlich Fisch und Chicken, oder Chicken und Fisch. Das beste war an einem Tag die Nudeln mit der Soße
Nach 3 Tagen hatte uns auch schon Montezumas Rache eingeholt und wie fast alle Gäste des Hotels waren die Essfreuden in den darauffolgenden Tagen sehr eingeschränkt. Jeder der uns bekannten Gäste hatte dasselbe Problem, Kinder spukten sogar auf den Restauranttisch!
Dank des Immodium Rapid konnten wir jedoch unsere täglichen Ausflüge fortsetzen und besuchten des Abends jedoch 3 mal das ca. 4 km entfernt liegende Mc Donald! Dort trafen wir auch weitere Hotelgäste, die es sich sichtlich schmecken ließen! Auch unser Einkauf fürs Frühstück an unserem unfreiwilligen Diättag war eine überraschende Erfahrung: Es gibt im Supermarkt in ca. 800m Entfernung sogar ganz leckere Brote und Brötchen, die sogar schmeckten!?! Warum hatte das Hotel bloß diese ollen Dinger?
Wir fanden Einträge im Netz, die von einem leckeren und abwechslungsreichen Essen sprachen, allerdings in der Hauptsaison! Wir denken, dass in der Zeit ein echter Koch vor Ort sein muß, während bei uns irgendein Lehrling am Werk war. Im Übrigen muß man hier erwähnen, dass das Frühstück 8€ kostet bzw. Halbpension 20€, wenn man diese nicht sofort mitgebucht hat. Hier empfiehlt es sich wirklich, die Küche des Appartements zu nutzen, denn für 20€ kann man sich im örtlichen Supermarkt wirklich tolle Gerichte zaubern!
Allerdings muß ich hier noch mal den supernetten jungen Kellner erwähnen, der uns mit seinem freundlichen Service entschädigte und sein Bestes gab! Am Tag unserer Abreise erhielten wir ein Lunchpaket zum Frühstück, welches aus zwei Scheiben trockenes Brot, einem Apfel und einem Joghurt bestand. Eine 0,5 l Flasche Wasser war auch dabei.
SERVICE
Die Rezeption war recht freundlich, sofern jemand vor Ort war. Diesen Dienst schob derjenige, der entweder auch die Bar bediente oder irgendwie in Sichtweite war.
Der Internetpoint direkt neben der Rezeption konnte während unseres Aufenthaltes nicht genutzt werden, das regelmäßig gereinigte Außenpool war unbeheizt. Ein Hallenbad steht im Partnerhotel irgendwo in 1 km Entfernung zur Verfügung. Die Anlage verfügt über Tennisplätze und einem klitzekleinen Spielplatz. Dessen Rutsche war aus Plastik und unten gerissen, so dass ein erhebliches Risiko für die Kleinen bestand.
Ein Fußweg zum Strand ist ausgewiesen und führt über eine Brachfläche neben einer Großbaustelle. Tagsüber ist auch der Baulärm zu hören, allerdings waren wir da meistens unterwegs.
In der Hotelbeschreibung war auch von einem Sauna sowie Fitnessraum die Rede, diesen haben wir nicht entdecken können. Allerdings haben wir auch nicht danach gefragt wir haben genug Fitness beim Wandern und Geocaching hinter uns!
Am Pool stehen Sonnenschirme und Liegen zur Verfügung, wurden aber zu unserer Zeit nicht genutzt, da die Temperaturen so um die 20°C lagen.
SAUBERKEIT UND HYGIENE
Bei unserer Ankunft fand ich im Badezimmer einen Fussel am Waschbecken vor, der auch bei unserer Abreise noch dort lag. Das hatte mich schon erstaunt!
Laut Hotelplan werden die Zimmer alle 3 Tage gereinigt und die Handtücher ausgetauscht. Am Tag nach unserer Ankunft hatten wir zwar neue Handtücher (die anderen hatten wir erst einmal benutzt) aber sonst war unser Appartement unangerührt.
Weder die Betten noch die Küche noch sonst ein Bereich wurden verändert
Nach 6 Tagen hatten wie dann neue Bettwäsche und Handtücher, der Boden hatte aber immer noch die üblichen Sandspuren
Was wurde dann überhaupt gereinigt?
Mir macht es persönlich nichts aus, mehr als 1 Woche lang dasselbe Handtuch oder Bettzeug zu benutzen, aber wenn nun mal von Reinigung die Rede ist, erwarte ich auch, dass nicht nur Klopapier aufgefüllt wird, sondern auch der Boden oder irgendwas GEREINIGT wird!
Gerade bei einer Belegung mit 4 Personen dürfte es hier zu Schwierigkeiten kommen!
Aber vielleicht ist auch das ein Grund, dass so ziemlich jeder Hotelgast mehr Zeit auf der Toilette verbracht hat als im Außenbereich des Hotels???
FAZIT
Die Lage und die Größe der Appartements sind bemerkenswert, den Rest kann ich nicht weiterempfehlen! Schade eigentlich, denn das Hotel hätte aufgrund der Lage und Ausstattung eine gute Basis sein können, wenn man sich mehr für das Drumherum einsetzen würde!






























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