Detailed review by K30de
Wir gehören nicht zu der Sorte Touristen, die sich bei einer Woche Hotelaufenthalt ausschließlich nur an den Strand legen und sich sonst nicht aus der Anlage trauen. So stand auch ein Ausflug mit dem U-Boot Yellow Submarine auf unserem Programm.
Zu pro U-Boot und contra Glasbodenkatamaran kamen wir zum Einen über den "geringen" Preisunterschied von 20 Euro und zum Anderen zum Mehrwert des U-Boots, weil man dort mehr siehat als beim Glasbodenkatamaran. Ich habe bereits vor Jahren in einem anderen Urlaub einen Ausflug mit einem Glasbodenkatamaran mitgemacht und so war mir bekannt, wie wenig man bei solch einem Ausflug zu Gesicht bekommen und so war der Ausflug mit einem Glasbodenkatamaran für mich persönlich "erledigt". Mein Partner war diesbezüglich mit mir einer Meinung. Der Preis von 55 Euro pro Person (Stand Dezember 2004) war nicht gerade günstig, aber auch die anderen angebotenen Ausflüge waren auch nicht gerade günstig. Einzigste Alternative wäre gewesen in absoluter Strandnähe mit dem eigenen Equiment zu schnorcheln, denn das wäre gratis gewesen und mit weniger Aussicht auf den Fischreichtum.... .
Um Fische anzulocken, war ein Taucher bei dem Trip unterwegs, der Fische mit Futter angelockt hat und ein Tier ihm ganz frech in den Finger gebissen hat (wohl vor lauter Gier nach dem Leckerbissen).... .
Nachteil an dem Tauchgang ist, daß der eine Taucher nur an einer Seite, dem Riff zugewandte Seite des U-Boots sein Futter verteilt. So sind die Fische auch nur an einer Seite des U-Boots und mit der anderen Seite des U-Boots sieht man ins blaue "nichts" des Roten Meeres. Je nach dem wo man sitzt hat man entweder zu Anfang oder zum Schluß die Fische vor der Nase und die anderen Ausflügler im Nacken, die natürlich auch etwas sehen wollen für ihr Geld.
Sindbad Submarine7
Ratings
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Accessibility
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"Must See"-Factor
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Budget Friendliness
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Ambiance
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Calm Sea
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ERREICHBARKEIT:
Im Ausflugspaket für diesen Trip war ein Transfer von unserem Hotel zum Hafen des Simbad Hotels (und zurück) enthalten. Wir mussten uns also selbst nicht darum kümmern. Wer sich selbst organisiert und einen Trip bucht, ist mit einem Taxi nicht schlecht bedient.
MUSS MAN GESEHEN/GEMACHT HABEN:
Wer sich in seinem Urlaub nicht ausschließlich an den Strand legen will, um sich zu bräunen, sollte es zumindest in Erwägung ziehen, grundsätzlich an einem Ausflug unter Wasser teilzunehmen. Alternativen zur Yellow Submarine sind selbst tauchen, schnorcheln oder ein Ausflug mit dem Glasbodenkatamaran. Da wir keine Tauchausbildung hatten und schnorcheln auch nicht unser Ding war, haben sich die beiden Möglichkeiten von selbst erledigt. Das Glasbodenkatamaran ist auch weggefallen, da man - im Vergleich zum U-Boot - viel weniger sieht ("nur" einen gewissen Ausschnitt am Boden). Das U-Boot hingegen bietet ein räumliches Sehen der Unterwasserwelt.
Wer nicht selbst abtauchen will oder von einem Glasbodenkatamaran aus "nur" einen Ausschnitt der Unterwasserwelt sehen will, sollte eine U-Boot-Fahrt in Erwägung ziehen.
BUDGET-FREUNDLICHKEIT:
Wir hatten diesen Ausflug über unseren Reiseanbieter gebucht und so für den insgesamt zweistündigen Tripp 55 Euro pro Person (Stand: Dezember 2004) bezahlt.
Der Preis klingt nicht gerade "günstig", der Unterschied zum Ausflug mit dem Glasbodenkatamaran ist 20 Euro günstiger, der Ausflug auch 2 Stunden dauert. Zwischen beiden Ausflügen liegt in meinen Augen ein qualitativer Unterschied. Wer jemals einen Ausflug mit einem Glasbodenboot oder -katamaran gemacht hat, wird wissen, wovon ich rede..... . Unter dem Gesichtspunkt des Preisunterschieds war der Ausflug sein Geld wert.
ATMOSPHÄRE:
Das U-Boot, mit dem wir auf "Tauchstation" gegangen sind, war ordentlich und sauber. Ebenso hatte es keinen Hinweis auf Mängel o.ä. an der Sicherheit gegeben. Das Innere des U-Boots wird dem Sinn und Zweck gerecht und danach eingerichtet (siehe eingestellte Bilder). Ich will damit sagen, daß es augenscheinlich keine Luxusausführung ist, sondern "normal" eingerichtet ist. Es hatte mir an der Einrichtung für den Ausflug nichts gefehlt. Für die letzten Zweifler an der Sicherheit des U-Boots: das Boot ist in Finnland gebaut worden. An das genaue Baujahr kann ich mich zwar nicht mehr erinnern, es war irgendwann Ende der 90er Jahre.... .
FAHRTRUHE:
Das U-Boot lag ruhig im Meer. Es war ein sehr angenehmer Trip. Mir ist nicht aufgefallen, daß jemand seekrank wurde - weder im U-Boot noch auf dem Transfer mit dem "normalen" Boot. An Platzangst hatte im U-Boot auch keiner gelitten (zumindest bei unserer Tour)....