Detailed review by DagSonja
DagSonja
Berlin, Germany98%
Im Oktober diesen Jahres verbrachten wir einen Kurzurlaub von 4 Tagen in der Nähe von Rheinsberg im Ruppiner Land, das Hotel, von dem ich gleich erzählen möchte, befindet sich in Dorf Zechlin, das ein Ortsteil von Flecken-Zechlin ist. Bekannt ist mir die Gegend, da ich mit meinen Eltern nicht weit entfernt einmal gezeltet habe, nämlich in Zechlinerhütte. Deshalb buchte ich 3 Nächte im
Hotel Waldeck.
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Von Berlin aus erreicht man die Ortschaft über die B 96 von Oranienburg aus, dann über Gransee, Rheinsberg, dann in Richtung Wittstock und auf halben Weg liegt dann Dorf-Zechlin.
Das Hotel liegt rechts in einer Nebenstraße, die Am Kunkelberg heißt und ist nicht zu verfehlen. So viele Häuser gibt es da nicht und von außen sticht der Bau gleich ins Auge. Man sieht einen angelegten schönen Garten, eine Front aus Glas, angebrachte Lampenketten und den Namen des Hotels. Wer da vorbeifährt, ist selber schuld.
Durch das ebenfalls durch Glas überdachte Eingangsportal kommen wir nun in den ersten Gastraum, an dessen Ende sich die Theke befindet und wir treffen eine Person des Hotels an, bei der wir uns anmelden. Wir bekommen einige Informationen, als Gast und sodann geht es auf den Weg zu unserem Zimmer. Dabei geht es über den Hof in ein extra gebautes Gästehaus, ein Flachbau mit 2 Etagen.
Zum Gästehaus gehen wir vom Hintereingang des Restaurants aus über einen überdachten Gang zur Eingangstür. Diese befindet sich in der Mitte der Etage, von der rechts und links vom Flur die Zimmer abgehen. Gehen wir geradeaus weiter, kommen wir durch das Gästehaus weiter zum hoteleigenen Parkplatz, der von der anderen Seite mit einer separaten Straße anzufahren ist.
Das Zimmer
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Gleich rechts nach dem Eintreten in das Zimmer befindet sich das Bad und und WC. Drei Schritte weiter sehen wir dann auf der rechten Seite die Betten und offenen Nachttische mit aufgestellten Stehlampen. In der Mitte erwartet uns eine Sitzecke mit zwei mit hellem Stoff bezogenen Sesseln und ein runder Tisch, auf dem ein Aschenbecher steht. (Wir sind aber Nichtraucher). Links in der Ecke gibt es einen kleinen Schreibtisch mit Fernseher und Telefon.
Die linke Front enthält Ablagen für unsere Utensilien, einen Schrank und eine Lücke, in die man einen der beiden Sessel hinein stellen kann, um sich individuell die Teile zurecht rücken zu können. Neben dem Schrank auf der linken Seite rechts ist die Minibar zu sehen, die mit alkoholfreien Getränken, Bier, Schnaps, Wein, Cracker und Schokolade und Erdnussriegel gefüllt war.
In den Sesseln konnten wir gemütlich sitzen und bei den Betten gibt es auch nichts auszusetzen, das Doppelbett war zusammen hängend, so dass die Teile nicht auseinander drifteten. Abgeschlossen wurde es mit einer Holzwand am Kopfende. Die allgemeine Einrichtung war eher schlicht, jedoch farblich gut miteinander abgestimmt, die Möbel waren braun mit Lackierung, die Sessel beige, die Stores weiß, der Teppich dunkelgrün ohne auffälliges Muster, dieser Stoff wurde auch bei den Ablagen verwendet. Gegenüber vom Fenster gab es noch einen großen Spiegel.
Zum Bad gibt es nicht viel zu sagen, es enthielt Dusche, Waschbecken und WC, alles in weiß, mit Ablage ohne Grünpflanzen. Alles war stets sauber und die gesamte Einrichtung war OK, nichts kaputt oder lädiert. Kleine Seifen lagen bereit und auf den Betten eingepackte Kekse.
Der Treppenflur strahlte eine angenehme Atmosphäre aus, auch wenn die Zimmer symmetrisch davon abgingen. An den beiden Enden des Flures befanden sich jeweils eine Sitzecke für Besucher sowie ein Schrank in der Mitte und ein Angebot für Bücher hinter einer Glasvitrine, die mit einem Schloss versehen war. Ich nehme an, dass man bei Bedarf dem Personal Bescheid geben sollte und sich dann ein Buch ausleihen oder vielleicht sogar käuftlich erwerben konnte. Denn es stand dort nichts dazu.
Der in Richtung Parkplatz führende Teil des Flures enthielt an der Wand eine Übersichtskarte der Region in Form eines Reliefs und daneben eine Schuhputzmaschine. Neben dem Parkplatz befand sich ein Park mit Hecken, Bäumen und Bänken, auf denen die Gäste Platz nehmen konnten, dazwischen gab es eine Terrasse mit Grillplatz. Hinter dem Parkplatz war eine Bowlingbahn installiert und ein Swimmingpool eingerichtet. Die Plätze auf dem Parkplatz waren mit halbhohen Lampen ausgestattet und somit war er in der Nacht beleuchtet. An der Einfahrt bzw. Ausfahrt war ein Tor, das ebenfalls abschließbar war.
Das Restaurant
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Genauso wie wir zum Gästehaus gekommen waren, gehen wir auch wieder zurück und rechts dann in den Restaurantteil hinein, in dem es das Frühstück und auch das Abendbrot gibt. Dieser ist hübsch ausgestattet, geräumig, modern eingerichtet und in einem abgetrennten Teil gibt es eine gemütlichen Sitzecke mit mehreren Sofas, einem Tisch und einem Kamin, durch Grünpflanzen geschmückt.
Ein anderer Teil des Restaurants, auf den man von vorne trifft, wo wir uns auch angemeldet haben, enthält Holzstühle und Tische, die etwas rustikaler gestaltet sind. Die Theke ist durchgängig und umfließt die beiden Restaurantteile, so dass das Personal zu allen Ecken Einblick hat.
Vom Essen her gibt es hier normale Speisen der deutschen Küche und reichlich und schmackhaft angerichtet sind. Ich muss da nichts hervorheben und zu meckern habe ich auch nichts. Sonderwünsche werden vom Personal entgegen genommen, Soße wird, wenn nicht ausreichend, nachgereicht. Darum kümmern sich die Kellner persönlich, die Kleinigkeiten wie Getränke oder Vorspeisen werden anfangs von den Azubis durchgeführt.
Beim Frühstück wird man beim ersten Kommen extra angesprochen und darauf hingewiesen, dass das Hotel Rührei und Spiegelei anbietet und gefragt, wie viel von dem jeweiligen ausgewählten Gericht man haben will. Das macht das Personal bei jedem Gast, der beim Frühstück das erste teilnimmt.
Das Büffet wird entweder in einer dafür vorgesehen Ecke aufgestellt, wo am Abend Weinflaschen und andere Ausstellungsstücke stehen oder aber auch an anderer Stelle, die sich anbietet das wird davon abhängig gemacht, wie viele Leute daran teilnehmen und demzufolge Platz gebraucht wird. Die Preise betragen für Frühstück 9 Euro und 22 Euro für den Abend, pro Person und Tag.
Auch Tische werden teilweise zusammengestellt, wenn eine größere Gruppe zusammen kommt, somit geht auch hier das Hotel auf eventuelle Notwendigkeiten ein. Lustig war für uns mit anzusehen, wie am ersten Abend zwei Pärchen zusammen saßen, am zweiten Abend waren es dann 8 Personen. Zum dritten Abend versammelten sich dann ca. 20 Personen miteinander, die dann auch früh gemeinsam aßen.
Das Personal ist mit der Stärke der Leute mitgegangen und hat dabei darauf geachtet, dass sich die anderen Gäste von der Gesellschaft nicht gestört fühlten und sie so platziert, dass jeder seinen Freiraum hatte. Dabei waren die Kellner stets freundlich und zuvorkommend, schauten ab und an bei uns vorbei, nervten aber nicht. Niemand von den Leuten musste lange warten und auch wir fühlten uns gut betreut.
Umgebung
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Die Umgebung rund um Zechlin hat viele Seen, demnach ist es eine Gegend, in der man viel wandern oder rudern kann. Bis Rheinsberg und das dazugehörende Schloss ist es nicht weit, die anderen nahe liegenden Städte sind Fürstenberg/Havel, wo sich die Gedenkstätte Ravensbrück befindet, Gransee und Alt-Ruppin. Ein Bus fährt von der Hauptstraße aus in beide Richtungen.
Etwas abgelegen und ungünstig sind allerdings die Einkaufsmöglichkeiten und die Sparkasse. Im Ort gibt es keinen Dorfkonsum, sondern man muss erst nach Flecken-Zechlin fahren. Aufgefallen ist mir während eines Spazierganges, dass die Leute an den Türen ihrer Häuser Gruppen von Pflanzenschmuck draußen zu stehen haben, in unserem Fall im Oktober Blumenkästen verbunden mit Kürbissen, aber ich bin überzeugt, dass die Blumen und Grünpflanzen auch im Sommer dort stehen.
Der Ort hat eine Kirche, eine zweite Gaststätte und einen Kindergarten sowie eine Bibliothek. Ebenfalls vorhanden, aber nur in der Hauptsaison offen das Heimatmuseum. Wir waren Ende Oktober dort, also konnten wir es nicht besuchen.
Eure DagSonja
Waldeck9
Ratings
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Room
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Size
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Cleanliness
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Features
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Room Condition
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Design
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Hotel facilities
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Appearance/Architecture
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Lobby Atmosphere
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General Condition
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Staff (Friendliness/Service)
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Hotel Bar
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Pool & Outdoor Facilities
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Sports facilities
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Relaxation Value
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Food & Beverages
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Food Variety
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Food Quality
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Food Arrangement
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Range of Beverages
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Dining Area Ambiance
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Service
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Location
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Landscape/Scenery
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Transportation Connection
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Quiet Location
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Sports facilities