Detailed review by kikilotta
ERREICHBARKEIT UND PARKPLÄTZE
Am letzten Tag des Weihnachtsurlaubs in Portugal führte uns unser Weg nach Faro, wo wir einen Bummel durch die Stadt machen wollte. Bereits vom Flugzeug konnten wir bei unserer Landung einen kurzen Blick über die Stadt erhaschen und wurden neugierig, da die Altstadt einen gewissen Charme versprühte. Die Erreichbarkeit war aufgrund des Flughafens sehr einfach und einen Parkplatz fanden wir kostenlos am Bahnhof, wo auch noch zahlreiche weitere Plätze vorhanden waren.
EINDRÜCKE
Unser Weg führte uns quer über den Platz mit einem Stand mit Zuckerwatte und einem Kinderkarussell (der Weihnachtsmarkt!!!) zur Altstadt und hindurch durch das Stadttor. Beim Erreichen des Platzes kamen wir ins Staunen. Helle Fassaden an den Häusern, wunderschöne Orangenbäume und eine Hochzeitsgesellschaft. Das hatten wir hinter den grauen Mauern nicht vermutet.
Wir bewunderten zunächst alles mit einem gebührenden Abstand, bis die Hochzeitgesellschaft hupenderweise sich entfernte. Nun hieß es um kurz vor 12 Uhr ab in die Kathedrale.
Wir hatten einige Verständigungschwierigkei ten, denn der junge Spund am Eingang der Kathedrale sprach so hastig (und ein seltsames Englisch), daß wir erst beim 3. Mal Go in verstehen konnten.
Die Kathedrale ist von Innen recht geräumig und verfügt über zahlreiche bestaunenswerte Dekorationen. Ob die marmorvertäfelten Wände, die Schnitger-Orgel in knallroter Farbe oder der vergoldete Altar. Hier gibt es zahlreiche Blickfänger. Nach einiger Zeit kamen noch 2 weitere Besucher.
Über eine Treppe gelangt man von innen ins Museum, welches zahlreiche christliche Kleidungsstücke in Vitrinen und andere Heiligtümer ausstellt.
Über die Außentreppe gelangt man schließlich zum Glockenturm, von wo man einen wunderschönen Blick über die Altstadt sowie die Lagune hat. Bei unserer Ankunft stolzierte ein Storch über die kleine Plattform, der direkt an einer Glocke sein Nest hat. Durch einen Scheibe kann man außerdem ein Blick auf das mittelalterliche Uhrwerk erhaschen.
FAKTEN
Erbaut wurde die Kathedrale im 13./14. Jahrhundert, aus dem heute nur noch der Glockenturm mit seiner grauen Steinfassade zeugt. Alle weiteren Teile der damaligen Kathedrale fielen 1755 dem Erdbeben zum Opfer und auch einige Brände trugen dazu bei, daß die Kathedrale als Puzzle zu betrachten ist. Im 16. Jahrhundert wurde der Bischofssitz von Silves nach Faro verlegt, daher sind die Ornamente hier recht reichhaltig.
An der Nordseite der Kathedrale befinden sich 3 Kapellen, die Teile der Renaissance, Gotik und dem Barock aufweisen. Der Eingang zur Kathedrale befindet sich etwas versteckt hinter dem Turm auf der Südseite.
Es heißt, daß die Kathedrale auf den Ruinen einer Moschee erbaut wurde.
KOMMENTAR
Ich war sehr überrascht, daß wir weder Eintrittsgeld noch sonstwas zahlen mußten. Allerdings schließt laut einer Hinweistafel und der HP die Kathedrale täglich um 12, wobei teilweise vorher auch kein Einlaß aufgrund der Gottesdienste ist. Wir hatten wohl Glück, da die Hochzeit noch einige Aufräumarbeiten draußen veranlaßte, so daß wir eine gute halbe Stunde länger Zeit hatten. Auch der Kreuzgang ist sehr interessant, allerdings fehlte uns hierfür die Zeit.
Es lohnt sich durchaus, diese Kathedrale zu besichtigen, die Stimmung im Inneren ist sehr angenehm und die Altstadt ist eine ruhige Zone im Vergleich zur Haupteinkaufstraße.
Catedral de Faro10
Ratings
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Accessibility
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"Must See"-Factor
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Budget Friendliness
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Ambiance
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Architecture