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excellent
Ein Wochenende in Zimmer 219
(08.04.2008)
City trip
Breakfast only
Short trip (2-3 days)
Family and children
Travel date: April 2008
Solides, freundliches Hotel, wenn auch mit ein paar Abstrichen. Vier Sterne war das Hotel nicht wirklich irgendwie - dafür war zu wenig vom angepriesenem "First Class" da und der Lack war auch irgendwie überall schon ab. Aber drei, extrem dickvergoldete, Sterne würden schon eher zu diesem Haus passen. Schlecht war es ja nun wirklich nicht, aber eben halt kein "First Class". Da fehlte doch schon/noch das "gewisse Etwas". Rechnet man alle Fürs und Widers gegen einander auf, vergebe ich in der Gesamtbewertung 90 von 100 möglichen Punkten für dieses Hotel.
Size
90 out of 100
Cleanliness
80 out of 100
Features
90 out of 100
Room Condition
80 out of 100
Design
80 out of 100
Bed/Mattress
90 out of 100
View
60 out of 100
Das Zimmer war (inklusive Eingangsbereich und Bad) circa 4 x 7 Meter groß. Da kein überflüssiger Schnickschnack im Zimmer stand und die Möbel logisch angeordnet waren, war mehr als ausreichend Platz im Zimmer. Zu zweit hatte man nie das Gefühl sich im Weg zu sein, oder den anderen auf die Füße zu treten, wenn man durch das Zimmer gehen wollte.
Auf den ersten Blick schien alles sauber als wir das Zimmer erstmals betraten, wenn auch schon etwas abgewohnt. Beim zweiten Blick sahen wir aber schon einen großen Fettfleck auf dem Spiegel über dem Schreibtisch, als hätte sich dort jemand mit der Hand abgestützt. Das Bad wir sehr sauber, bis auf die Toilette und auch bei der Reinigung am nächsten Tag, passte man wieder nicht auf. Ein Teil der Toilette war jetzt sauber, der andere Teil aber noch genau so schmuddelig wie am Vortag. Im Kleiderschrank putzt man wohl nur dort, wo man zuerst mit der Hand fühlt - am Rand und vorne - denn hinten im Schrank hatte sich Staub auf den Einlegeböden angesammelt. Bettwäsche, Handtücher und Matratze waren sehr sauber.
Die Ausstattung war eher spartanisch. Fast alles, was dort sein musste, war da, aber auch nichts mehr und schon gar nicht in gehobener oder gar besseren Ausführung. Zur Ausstattung eines Vier-Sterne-Zimmers, gehören unter anderem: Bett, Tisch, Kleiderschrank mit Kleiderbügeln, Kofferablage, Tischlampe, Ankleidespiegel, Zimmerbeleuchtung, Nachtlampe, feuerfester Papierkorb, pro Bett eine Sitzgelegenheit, ein Sessel/Couch mit Beistelltisch. Diese Sachen waren alle da, da durfte man nicht meckern. Im Vier-Sterne-Bad sollten Spiegel, Spiegelbeleuchtung, Kosmetikspiegel, großzügige Ablagefläche, Badetuch, Steckdose bei Spiegel, Waschbecken, Handtücher, Seife oder Waschlotion, Shampoo, Gesichtstücher und Zahnputzbecher, Fön, Bademantel, Hausschuhe, gut regulierbare Heizmöglichkeit vorhanden sein. Hier fehlten Shampoo, Bademantel, Hausschuhe sowie eine funktionierende Heizung - Heizkörper war zwar da, funktionierte jedoch nicht. Zu der Elektronikausstattung eines Vier-Sterne-Zimmers gehören außerdem Farbfernseher mit Fernbedienung, Programmbelegungsübersicht und aktuellem Programmheft, Radio und sonstige Unterhaltungselektronik. Hier fehlte die Programmbelegungsübersicht - als ich den Fernseher das erste Mal anknipste, schalte sich direkt der Pornokanal auf den ersten Sender. Bis au das im TV eingebaute Radio, gab es keine sonstige Unterhaltungselektronik, wie z. B. einen CD-Player. Eine gut gefüllte, wenn auch überteuerte Mini-Bar so wie einen Zimmersafe waren ebenfalls vorhanden.
Vom Zustand her war alles ein wenig abgewohnt und schon in die Jahre gekommen. Bei der Klobrille konnte man das sehr gut merken - die Schrauben hatten sich dort schon etwas gelockert und man musste sich immer erst die Klobrille zurecht rücken, ehe man toilettieren konnte. Das Gleiche für die Seifenspender am Waschbecken und über der Badewanne. Lange bleiben die dort nicht mehr hängen, da auch hier alles wackelte und klapperte, wegen den gelösten Schrauben. Der Abfluss im Bad funktionierte übrigens sehr schlecht und während man duschte, blieb gut 20 Zentimeter Wasser in der Wanne stehen, was erst komplett abgelaufen war, wenn man bereits wieder angezogen war. Das Zimmer war in Buche und Ahorn gestaltet. Vor allem beim Schreibtisch konnte man gut sehen, dass die recht hellen Holzfarben bereits erheblich nachgedunkelt waren. In den Oberflächenschichten von den Nachttischen konnte man lange Risse im Oberlack erkennen, die bereits Schmutz angesammelt hatten. Hier müsste man mal die Flächen abschleifen und neu lackieren. Der Heizkörper im Bad war wohl mal weiß, aber jetzt war er eher gelbstichig in der Farbe. Hier wäre mal ein Pinselstrich oder zwei nötig. Außerdem funktionierte er gar nicht. Als wir das Zimmer betraten, war der Knopf bis auf Maximum aufgedreht - der Heizkörper blieb jedoch steinkalt. Im Schlafbereich (wir hatten ein Raucherzimmer übrigens) konnte man bei näherem Hinsehen ein paar kleine Brandlöcher in der weißen Vitrage entdecken. Die Batterien der Fernbedienung waren auch fast leer, was natürlich nicht gerade lustig ist, wenn man beim Zappen (mangels vernünftige Programmliste) immer wieder auf den diversen Pornokanälen landet. Die Klimaanlage mit eingebauter Heizung funktionierte irgendwie nicht. Wir hatten ständig über 20 Grad im Zimmer und die Temperatur ließ sich für die Nacht nicht runterregeln. Die Nächte waren dadurch heiß und trocken und wenn man dann die Klimaanlage einschalte, um ein wenig Kühlung zu bekommen, brummte diese so furchtbar laut, dass man nicht mehr einschlafen konnte. Was auch zu beanstanden war, waren die Seifenspender. Beide nicht mal bis zur Hälfte gefüllt und bei einem war der Inhalt schon so alt, dass im oberen Teil sich die Farbe der Waschlotion schon geändert hatte von Cremeweiß in ekliges Gelb, als würde eine Schicht oben auf schwimmen.
Das Zimmer war zweckmäßig eingerichtet und eher trist in der Farbgestaltung. Beige, Blau, und ein wenig Creme. Weder besonders freundlich, noch sonderlich anregend. Es hat uns jedenfalls nicht vom Hocker gehauen. Nicht mal die paar Bilder an der Wand konnten die Stimmung im Zimmer aufhellen. Außerdem kam sehr wenig Tageslicht herein , da eine halbe Wand des angrenzenden Altenheims Licht und Sicht wegnahmen.
Die Wände waren recht dünn. Lärm von der Straße hörte man zwar nicht, dafür konnte man aber auf der Etage genau mitkriegen, welcher Gast gerade nach Hause kam. Jede Tür die geschlossen wurde, verursachte ein leichtes (oder auch starkes) Vibrieren in den Wänden. Dies konnte man sogar im Bett spüren, wo das Kopfende dann mitwackelte, wenn einer eine Tür zumachte nebenan.
Das Bett war ausreichend groß. Matratze, Kopfkissen und Bettwäsche sehr sauber und in einem guten Zustand. Über der Matratze befand sich zudem noch eine gummiartige abwaschbare Schutzhülle, was Milbenbildung verhindert. Für jeden Gast gab es zwei Kissen sowie ein Plümeau. Das Plümeau war sehr gut, jedoch die Kissen mit Polyester gefüllt (noch wenig außerdem), wodurch die Kissen den Kopf gar nicht richtig unterstützen konnten. Außerdem rutschten sie immer weg unterm Kopf. Die Matratze selbst war viel und viel zu weich. Da wir beide mit Rückenprobleme "gesegnet" sind, war das natürlich überhaupt nicht gut. Bereits nach der ersten Nacht standen wir mit Rückenschmerzen auf. Nach der zweiten Nacht waren die vorhandenen Rückenprobleme schon zur kleineren Katastrophe geworden.
Direkt neben an liegt ein Altenheim. Von unserem Zimmer aus schaut wir dort direkt in die Wohnungen der Heimbewohner und konnten sogar die Socken bei den Leute auf den Balkons zählen, die dort zum Trocknen hingen. Eine Außenwand des Heims war nur gut 1,5 Meter vom Hotelzimmer entfernt und verkleinerte die Fensterbreite von 3 Meter auf gut 2 Meter. Nicht gerade toll, wenn man eine blinde Wand direkt vor dem Zimmer hat. Auch der kleine Teich, den wir unten sehen konnten, war nicht wirklich erheiternd, da der gesamte Hofbereich vom Altenheim wohl eher selten benutzt wird und daher auch recht ungepflegt aussah.
Zimmerservice haben wir nicht benutzt und konnte daher nicht bewertet werden.
Auf den ersten Blick schien alles sauber als wir das Zimmer erstmals betraten, wenn auch schon etwas abgewohnt. Beim zweiten Blick sahen wir aber schon einen großen Fettfleck auf dem Spiegel über dem Schreibtisch, als hätte sich dort jemand mit der Hand abgestützt. Das Bad wir sehr sauber, bis auf die Toilette und auch bei der Reinigung am nächsten Tag, passte man wieder nicht auf. Ein Teil der Toilette war jetzt sauber, der andere Teil aber noch genau so schmuddelig wie am Vortag. Im Kleiderschrank putzt man wohl nur dort, wo man zuerst mit der Hand fühlt - am Rand und vorne - denn hinten im Schrank hatte sich Staub auf den Einlegeböden angesammelt. Bettwäsche, Handtücher und Matratze waren sehr sauber.
Die Ausstattung war eher spartanisch. Fast alles, was dort sein musste, war da, aber auch nichts mehr und schon gar nicht in gehobener oder gar besseren Ausführung. Zur Ausstattung eines Vier-Sterne-Zimmers, gehören unter anderem: Bett, Tisch, Kleiderschrank mit Kleiderbügeln, Kofferablage, Tischlampe, Ankleidespiegel, Zimmerbeleuchtung, Nachtlampe, feuerfester Papierkorb, pro Bett eine Sitzgelegenheit, ein Sessel/Couch mit Beistelltisch. Diese Sachen waren alle da, da durfte man nicht meckern. Im Vier-Sterne-Bad sollten Spiegel, Spiegelbeleuchtung, Kosmetikspiegel, großzügige Ablagefläche, Badetuch, Steckdose bei Spiegel, Waschbecken, Handtücher, Seife oder Waschlotion, Shampoo, Gesichtstücher und Zahnputzbecher, Fön, Bademantel, Hausschuhe, gut regulierbare Heizmöglichkeit vorhanden sein. Hier fehlten Shampoo, Bademantel, Hausschuhe sowie eine funktionierende Heizung - Heizkörper war zwar da, funktionierte jedoch nicht. Zu der Elektronikausstattung eines Vier-Sterne-Zimmers gehören außerdem Farbfernseher mit Fernbedienung, Programmbelegungsübersicht und aktuellem Programmheft, Radio und sonstige Unterhaltungselektronik. Hier fehlte die Programmbelegungsübersicht - als ich den Fernseher das erste Mal anknipste, schalte sich direkt der Pornokanal auf den ersten Sender. Bis au das im TV eingebaute Radio, gab es keine sonstige Unterhaltungselektronik, wie z. B. einen CD-Player. Eine gut gefüllte, wenn auch überteuerte Mini-Bar so wie einen Zimmersafe waren ebenfalls vorhanden.
Vom Zustand her war alles ein wenig abgewohnt und schon in die Jahre gekommen. Bei der Klobrille konnte man das sehr gut merken - die Schrauben hatten sich dort schon etwas gelockert und man musste sich immer erst die Klobrille zurecht rücken, ehe man toilettieren konnte. Das Gleiche für die Seifenspender am Waschbecken und über der Badewanne. Lange bleiben die dort nicht mehr hängen, da auch hier alles wackelte und klapperte, wegen den gelösten Schrauben. Der Abfluss im Bad funktionierte übrigens sehr schlecht und während man duschte, blieb gut 20 Zentimeter Wasser in der Wanne stehen, was erst komplett abgelaufen war, wenn man bereits wieder angezogen war. Das Zimmer war in Buche und Ahorn gestaltet. Vor allem beim Schreibtisch konnte man gut sehen, dass die recht hellen Holzfarben bereits erheblich nachgedunkelt waren. In den Oberflächenschichten von den Nachttischen konnte man lange Risse im Oberlack erkennen, die bereits Schmutz angesammelt hatten. Hier müsste man mal die Flächen abschleifen und neu lackieren. Der Heizkörper im Bad war wohl mal weiß, aber jetzt war er eher gelbstichig in der Farbe. Hier wäre mal ein Pinselstrich oder zwei nötig. Außerdem funktionierte er gar nicht. Als wir das Zimmer betraten, war der Knopf bis auf Maximum aufgedreht - der Heizkörper blieb jedoch steinkalt. Im Schlafbereich (wir hatten ein Raucherzimmer übrigens) konnte man bei näherem Hinsehen ein paar kleine Brandlöcher in der weißen Vitrage entdecken. Die Batterien der Fernbedienung waren auch fast leer, was natürlich nicht gerade lustig ist, wenn man beim Zappen (mangels vernünftige Programmliste) immer wieder auf den diversen Pornokanälen landet. Die Klimaanlage mit eingebauter Heizung funktionierte irgendwie nicht. Wir hatten ständig über 20 Grad im Zimmer und die Temperatur ließ sich für die Nacht nicht runterregeln. Die Nächte waren dadurch heiß und trocken und wenn man dann die Klimaanlage einschalte, um ein wenig Kühlung zu bekommen, brummte diese so furchtbar laut, dass man nicht mehr einschlafen konnte. Was auch zu beanstanden war, waren die Seifenspender. Beide nicht mal bis zur Hälfte gefüllt und bei einem war der Inhalt schon so alt, dass im oberen Teil sich die Farbe der Waschlotion schon geändert hatte von Cremeweiß in ekliges Gelb, als würde eine Schicht oben auf schwimmen.
Das Zimmer war zweckmäßig eingerichtet und eher trist in der Farbgestaltung. Beige, Blau, und ein wenig Creme. Weder besonders freundlich, noch sonderlich anregend. Es hat uns jedenfalls nicht vom Hocker gehauen. Nicht mal die paar Bilder an der Wand konnten die Stimmung im Zimmer aufhellen. Außerdem kam sehr wenig Tageslicht herein , da eine halbe Wand des angrenzenden Altenheims Licht und Sicht wegnahmen.
Die Wände waren recht dünn. Lärm von der Straße hörte man zwar nicht, dafür konnte man aber auf der Etage genau mitkriegen, welcher Gast gerade nach Hause kam. Jede Tür die geschlossen wurde, verursachte ein leichtes (oder auch starkes) Vibrieren in den Wänden. Dies konnte man sogar im Bett spüren, wo das Kopfende dann mitwackelte, wenn einer eine Tür zumachte nebenan.
Das Bett war ausreichend groß. Matratze, Kopfkissen und Bettwäsche sehr sauber und in einem guten Zustand. Über der Matratze befand sich zudem noch eine gummiartige abwaschbare Schutzhülle, was Milbenbildung verhindert. Für jeden Gast gab es zwei Kissen sowie ein Plümeau. Das Plümeau war sehr gut, jedoch die Kissen mit Polyester gefüllt (noch wenig außerdem), wodurch die Kissen den Kopf gar nicht richtig unterstützen konnten. Außerdem rutschten sie immer weg unterm Kopf. Die Matratze selbst war viel und viel zu weich. Da wir beide mit Rückenprobleme "gesegnet" sind, war das natürlich überhaupt nicht gut. Bereits nach der ersten Nacht standen wir mit Rückenschmerzen auf. Nach der zweiten Nacht waren die vorhandenen Rückenprobleme schon zur kleineren Katastrophe geworden.
Direkt neben an liegt ein Altenheim. Von unserem Zimmer aus schaut wir dort direkt in die Wohnungen der Heimbewohner und konnten sogar die Socken bei den Leute auf den Balkons zählen, die dort zum Trocknen hingen. Eine Außenwand des Heims war nur gut 1,5 Meter vom Hotelzimmer entfernt und verkleinerte die Fensterbreite von 3 Meter auf gut 2 Meter. Nicht gerade toll, wenn man eine blinde Wand direkt vor dem Zimmer hat. Auch der kleine Teich, den wir unten sehen konnten, war nicht wirklich erheiternd, da der gesamte Hofbereich vom Altenheim wohl eher selten benutzt wird und daher auch recht ungepflegt aussah.
Zimmerservice haben wir nicht benutzt und konnte daher nicht bewertet werden.
Appearance/Architecture
60 out of 100
Lobby Atmosphere
80 out of 100
General Condition
90 out of 100
Front Desk
100 out of 100
Staff (Friendliness/Service)
100 out of 100
Erscheinungsbild und Architektur waren eher zweckmäßig und man konnte nicht sehen, wo die Grenze zum Altenheim war. Beide Gebäude sahen gleich aus (rotbraun mit olivgrün) und nur der blaue glasgekachelte Haupteingang strahlte etwas Noblesse aus.
Die Lobby war sehr groß und das Licht dort war sehr freundlich. Hier schien das Licht von draußen durch die blauen Glaskacheln am Eingang, was die Lobby ein recht futuristisches Ambiente verlieh. Die vorhandenen Sitzecken waren da wieder eher zweckmäßig und ließen an Wartezimmer denken. Nichts, wo man sich wohl fühlt oder gerne freiwillig hinsetzt für ein Schwätzchen.
Bis auf den Sitzecken schien alles recht neu und auch ziemlich modern zu sein. Kaputte oder abgelebte Möbel und Gegenstände konnten wir nicht entdecken.
Die Rezeption war immer durch 2-3 Mitarbeiter besetzt. Die Abwicklung beim Einchecken ging dann auch sehr schnell, obwohl eine Gruppe von 6-8 Leute noch vor uns dran war. Der Service war sehr höflich und unkompliziert. Wir wurden nicht mal nach den Ausweisen gefragt und es wurde lediglich eine Unterschrift benötigt, damit wir die Schlüsselkarten kriegen konnten.
Reserviert hatte ich das Hotel bereits im Januar - per Telefon. Bereits damals war mir der sehr nette und freundliche Service aufgefallen. Ich war wirklich überrascht, dass meine telefonische Reservierung 2 Monate "überlebt" hatte, ohne das irgendwelche Probleme bei der Zimmerfreigabe etc. entstanden. Wir konnten ab 15 Uhr einchecken und das Zimmer war fertig uns. Wir konnten nach den Formalitäten direkt weiter in den zweiten Stock.
Die Abwicklung war sehr freundlich, aber leider nicht wirklich kundenorientiert. Während ich noch schaute, wo ich meine Unterschrift leisten sollte, erzählte mir der junge Herr wo man dies, das, jenes findet, wie wo wann man essen kann und wie wo und wann man die Hotelbar benutzen darf. Das ging so schnell, dass ich sogar 2x nachfragen musste, weil ich den Anfang der Geschichte schon wieder vergessen hatte. Ich erfuhr dann aber auf Nachfragen, dass diese Information auf im Zimmer ausliegt. Was der Herr mir aber nicht erzählte - man kann den Lift nur benutzen, wenn man die Schlüsselkarte einführt. Den Schlitz hatten wir zwar gesehen, aber dieser war schon ziemlich alt und abgerieben und sah eher so aus, als würde der vom Housekeeping benutzt werden, um evtl. in den Keller zu gelangen oder so. Diese Information hat mir gefehlt beim Einchecken. Das Auschecken ging sehr unkompliziert. Hätte ich nicht selbst gesagt, wir hätten etwas aus der Minibar benutzt, hätte ich ohne zu zahlen rauslaufen können. Schlüssel zurückgeben, gegrüßt und die Nachfrage, ob man zufrieden war. Meine Reklamation über die defekte Heizung wurde sofort notiert und nach ein paar Späßchen war es dann Zeit zu gehen. Sehr nette junge Leute, die sichtlich noch Spaß an der Arbeit haben.
Publikum/ Gäste, Business-Ausstattung, Hotelbar und Wellnessangebot wurden von uns nicht benutzt bzw. wir haben kaum Gäste gesehen (außer beim Frühstück), wodurch diese Punkte nicht bewertet werden können.
Die Lobby war sehr groß und das Licht dort war sehr freundlich. Hier schien das Licht von draußen durch die blauen Glaskacheln am Eingang, was die Lobby ein recht futuristisches Ambiente verlieh. Die vorhandenen Sitzecken waren da wieder eher zweckmäßig und ließen an Wartezimmer denken. Nichts, wo man sich wohl fühlt oder gerne freiwillig hinsetzt für ein Schwätzchen.
Bis auf den Sitzecken schien alles recht neu und auch ziemlich modern zu sein. Kaputte oder abgelebte Möbel und Gegenstände konnten wir nicht entdecken.
Die Rezeption war immer durch 2-3 Mitarbeiter besetzt. Die Abwicklung beim Einchecken ging dann auch sehr schnell, obwohl eine Gruppe von 6-8 Leute noch vor uns dran war. Der Service war sehr höflich und unkompliziert. Wir wurden nicht mal nach den Ausweisen gefragt und es wurde lediglich eine Unterschrift benötigt, damit wir die Schlüsselkarten kriegen konnten.
Reserviert hatte ich das Hotel bereits im Januar - per Telefon. Bereits damals war mir der sehr nette und freundliche Service aufgefallen. Ich war wirklich überrascht, dass meine telefonische Reservierung 2 Monate "überlebt" hatte, ohne das irgendwelche Probleme bei der Zimmerfreigabe etc. entstanden. Wir konnten ab 15 Uhr einchecken und das Zimmer war fertig uns. Wir konnten nach den Formalitäten direkt weiter in den zweiten Stock.
Die Abwicklung war sehr freundlich, aber leider nicht wirklich kundenorientiert. Während ich noch schaute, wo ich meine Unterschrift leisten sollte, erzählte mir der junge Herr wo man dies, das, jenes findet, wie wo wann man essen kann und wie wo und wann man die Hotelbar benutzen darf. Das ging so schnell, dass ich sogar 2x nachfragen musste, weil ich den Anfang der Geschichte schon wieder vergessen hatte. Ich erfuhr dann aber auf Nachfragen, dass diese Information auf im Zimmer ausliegt. Was der Herr mir aber nicht erzählte - man kann den Lift nur benutzen, wenn man die Schlüsselkarte einführt. Den Schlitz hatten wir zwar gesehen, aber dieser war schon ziemlich alt und abgerieben und sah eher so aus, als würde der vom Housekeeping benutzt werden, um evtl. in den Keller zu gelangen oder so. Diese Information hat mir gefehlt beim Einchecken. Das Auschecken ging sehr unkompliziert. Hätte ich nicht selbst gesagt, wir hätten etwas aus der Minibar benutzt, hätte ich ohne zu zahlen rauslaufen können. Schlüssel zurückgeben, gegrüßt und die Nachfrage, ob man zufrieden war. Meine Reklamation über die defekte Heizung wurde sofort notiert und nach ein paar Späßchen war es dann Zeit zu gehen. Sehr nette junge Leute, die sichtlich noch Spaß an der Arbeit haben.
Publikum/ Gäste, Business-Ausstattung, Hotelbar und Wellnessangebot wurden von uns nicht benutzt bzw. wir haben kaum Gäste gesehen (außer beim Frühstück), wodurch diese Punkte nicht bewertet werden können.
Food Variety
100 out of 100
Food Quality
100 out of 100
Food Arrangement
90 out of 100
Range of Beverages
90 out of 100
Dining Area Ambiance
60 out of 100
Service
90 out of 100
Das Restaurant hat sonntags geschlossen. Da wir am Sonntag eincheckten, mussten wir also außerhalb speisen gehen. War aber auch kein Problem, da zwei Straßen weiter gleich 10 weitere Restaurants zu finden sind und wir wurden dann auch sehr schnell fündig. Das Restaurant hat uns übrigens so gut gefallen, dass wir am nächsten Tag erst gar nicht im Hotel gegessen haben, sondern direkt in die Stadt marschierten zum Essen.
Das Frühstück haben wir 2x gehabt. Das Angebot war riesig und auch sehr international und auf jeden Geschmack abgestimmt. Am Büffet gab es Brot und Brötchen in 10 Sorten. Bei Aufschnitt und Käse gab es auch Auswahl aus 20 verschiedene Sachen. Obstsäfte, Gemüsesäfte, bestimmt 30 Sorten Tee, Müslis aller Art, Würstchen, Speck, Ei, Joghurt und und und. Alles war mindestens in 10, wenn keine 15-20 Varianten vorhanden. Komischerweise gab es nur eine Sorte Kaffee und der schmeckte eher wie abgestandenes Fußwasser, als nach Kaffee. Nach einer Tasse war ich bedient. Das Essen selbst war sehr frisch und alles war auch wirklich hygienisch angerichtet. Immer wieder rannte jemand zwischendurch um Ordnung zu schaffen und nachzufüllen. Frühstücken konnte man bis 10.30 Uhr und noch um 10 wurden ofenfrische Brötchen und neue Beilagen reingekarrt, obwohl nur noch 3-4 Leute dort saßen und gerade die letzten Bissen runterschluckten. Die Speisen waren logisch und hygienisch angeordnet. Das Essen selbst war sehr lecker und schmackhaft, es war genug von allem da und man hätte nicht sagen können, dass etwas fehlt oder nicht lecker schmeckt. Die Dekoration bestand aus bunte Servietten und Salatblätter hier und dort. Eher zweckmäßig, als chic, aber mich persönlich interessiert es auch wenig, ob eine Tomate mit Stiel nach links oder mit Stiel nah rechts liegt - schmecken sollte sie. Der Speisesaal war riesig, aber eher kühl und trist eingerichtet und das Schwarz dominierte sehr stark. Alles klang hohl (wegen der hohen Decke) und vom Tisch schaute man wieder aufs Altenheim und auf der schlecht gepflegten Hotelterrasse. Ziemlich trist alles am Morgen.
Es liefen 4-5 junge Leute herum, die sich um die Gäste kümmerten. So fragten sie nach der Zimmernummer, verteilten die Kannen mit Kaffee, räumten Teller weg und putzten die Tische. Eine junge Frau war recht schnippisch und ihr war die Langeweile und die Ungeduld vom weitem anzusehen. Sie hatte keinen Spaß an ihrer Arbeit. Höflich war sie, aber das war auch alles. Sie machte keinen Handschlag zuviel. Ihr waren die Gäste eher lästig als lieb. Ein junger Mann war sehr freundlich, aber eher unaufmerksam und irgendwie, sah man nie, dass er etwas tat. Außerdem hatte er auf seiner Schürze einen großen Fleck, wo er sich die Hand mal abgeputzt hatte - der Fleck war am nächsten Tag immer noch da. Gerade im Lebensmittelbereich, sollte man auf saubere Berufskleidung achten - ich fand es jedenfalls unhygienisch. Eine dritte junge Dame strahlte jeden Gast an, als wäre er der einzige Gast der Welt. Man konnte ihr ansehen, dass sie Spaß an der Arbeit und an den Kontakt mit den Menschen hatte. Mit den anderen beiden Leuten hatten wir keinen Kontakt, da die eher im hinteren Bereich arbeiteten. Was allerdings, trotz aller Freundlichkeit, störte, war die Tatsache, dass man den Teller schon weggenommen bekam, obwohl man teilweise das Besteck noch in der Hand hat. Das nervt schon. Irgendwie vermittelt das so etwas wie, "Du hast gegessen, nun gehe, wir brauchen den Platz". Dabei gab es sowohl Teller als auch Plätze satt und genug - nicht mal ein Drittel der Tische war belegt zu den Spitzenzeiten. So etwas mag ich überhaupt nicht, wenn man mir den Teller so wegschnappt.
Das Frühstück haben wir 2x gehabt. Das Angebot war riesig und auch sehr international und auf jeden Geschmack abgestimmt. Am Büffet gab es Brot und Brötchen in 10 Sorten. Bei Aufschnitt und Käse gab es auch Auswahl aus 20 verschiedene Sachen. Obstsäfte, Gemüsesäfte, bestimmt 30 Sorten Tee, Müslis aller Art, Würstchen, Speck, Ei, Joghurt und und und. Alles war mindestens in 10, wenn keine 15-20 Varianten vorhanden. Komischerweise gab es nur eine Sorte Kaffee und der schmeckte eher wie abgestandenes Fußwasser, als nach Kaffee. Nach einer Tasse war ich bedient. Das Essen selbst war sehr frisch und alles war auch wirklich hygienisch angerichtet. Immer wieder rannte jemand zwischendurch um Ordnung zu schaffen und nachzufüllen. Frühstücken konnte man bis 10.30 Uhr und noch um 10 wurden ofenfrische Brötchen und neue Beilagen reingekarrt, obwohl nur noch 3-4 Leute dort saßen und gerade die letzten Bissen runterschluckten. Die Speisen waren logisch und hygienisch angeordnet. Das Essen selbst war sehr lecker und schmackhaft, es war genug von allem da und man hätte nicht sagen können, dass etwas fehlt oder nicht lecker schmeckt. Die Dekoration bestand aus bunte Servietten und Salatblätter hier und dort. Eher zweckmäßig, als chic, aber mich persönlich interessiert es auch wenig, ob eine Tomate mit Stiel nach links oder mit Stiel nah rechts liegt - schmecken sollte sie. Der Speisesaal war riesig, aber eher kühl und trist eingerichtet und das Schwarz dominierte sehr stark. Alles klang hohl (wegen der hohen Decke) und vom Tisch schaute man wieder aufs Altenheim und auf der schlecht gepflegten Hotelterrasse. Ziemlich trist alles am Morgen.
Es liefen 4-5 junge Leute herum, die sich um die Gäste kümmerten. So fragten sie nach der Zimmernummer, verteilten die Kannen mit Kaffee, räumten Teller weg und putzten die Tische. Eine junge Frau war recht schnippisch und ihr war die Langeweile und die Ungeduld vom weitem anzusehen. Sie hatte keinen Spaß an ihrer Arbeit. Höflich war sie, aber das war auch alles. Sie machte keinen Handschlag zuviel. Ihr waren die Gäste eher lästig als lieb. Ein junger Mann war sehr freundlich, aber eher unaufmerksam und irgendwie, sah man nie, dass er etwas tat. Außerdem hatte er auf seiner Schürze einen großen Fleck, wo er sich die Hand mal abgeputzt hatte - der Fleck war am nächsten Tag immer noch da. Gerade im Lebensmittelbereich, sollte man auf saubere Berufskleidung achten - ich fand es jedenfalls unhygienisch. Eine dritte junge Dame strahlte jeden Gast an, als wäre er der einzige Gast der Welt. Man konnte ihr ansehen, dass sie Spaß an der Arbeit und an den Kontakt mit den Menschen hatte. Mit den anderen beiden Leuten hatten wir keinen Kontakt, da die eher im hinteren Bereich arbeiteten. Was allerdings, trotz aller Freundlichkeit, störte, war die Tatsache, dass man den Teller schon weggenommen bekam, obwohl man teilweise das Besteck noch in der Hand hat. Das nervt schon. Irgendwie vermittelt das so etwas wie, "Du hast gegessen, nun gehe, wir brauchen den Platz". Dabei gab es sowohl Teller als auch Plätze satt und genug - nicht mal ein Drittel der Tische war belegt zu den Spitzenzeiten. So etwas mag ich überhaupt nicht, wenn man mir den Teller so wegschnappt.
Location (City)
90 out of 100
Transportation Connection
90 out of 100
Shopping Opportunities
100 out of 100
Cultural Opportunities
100 out of 100
Night Life
100 out of 100
Quiet Location
90 out of 100
Obwohl das Hotel mitten in der Stadt liegt, so findet es nicht jeder. Es liegt fast in einen einsamen Hinterhof gegenüber eines Zeitungsverlags, ein Parkhaus und der Polizei. Nebenan noch das Altenheim und so verschwindet das Hotel still und leise in der Umgebung. Außerdem liegt es in einer Einbahnstraße und man muss drei Straßen umfahren, ehe man dann vor dem Hotel steht. Bus und Bahn liegen tatsächlich nicht sehr weit. Zum Bus gelangt man in gut 2 Minuten. Zum Hauptbahnhof braucht man zu Fuß circa 10 Minuten. Läuft man die Straße raus und biegt links ab, sieht man direkt schon die ersten Geschäfte. Auch Museen und sonstige Sehenswürdigkeiten sind innerhalb von Minuten sowohl zu Fuß, als auch mit dem Auto zu erreichen. Zu tun und zu erleben gibt es mehr als genug in der direkten Umgebung des Hotels. Von der Straße dringt kein einziges Geräusch ins Hotel, was natürlich sehr wohltuend ist in so einer Turbulenten Stadt wie Köln. Wenig lustig - in der ersten Nacht zogen gleich 15 Wagen mit Tatütata mitten in der Nacht weg von der Polizeiwache. Hört man vielleicht nicht jeden Nacht und wahrscheinlich auch nicht immer gleich 15 Wagen, aber ausm Schlaf gerissen wird man dann halt. Aber mehr Lärm dringt von draußen wirklich nicht ein. Nicht mal die Domglocken hört man bis hier, obwohl dieser nur 2 Straßen entfernt ist.
I. M. Liska für www.trivago.de
I. M. Liska für www.trivago.de
Comments to this review
-
templeroliver, 19.05.2008 22:11 o'clock
ok Berichte schreiben kannst du - ist halt nicht ganz was ich unter Reiseberichten verstehe aber einwandfrei
-
mipezo, 19.04.2008 05:35 o'clock
Ein sehr umfassender Beitrag der erst einmal seines gleichen sucht!










































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