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Merzenich, 16.04.2006] Liebe Thailandfreunde,
hiermit möchte ich Euch ein weiteres Hotel vorstellen, welches mich in Thailand begeistert hat und ich jedermann empfehlen kann. Es handelt sich um das Imperial Boathouse auf Ko Samui, nicht zu verwechseln mit dem Schwesternhotel Imperial Samui (war mal Schauplatz in einem James Bond Film). Das Imperial Boat House gehört ebenso wie das Imprial Samui zur Imperial Kette. In Bangkok gibt es noch das Imperial Queenspark Hotel. Nun aber zum Boatshouse:
Die Anreise und der Flughafen
Die Anreise nach Ko Samui kann per Fähre (dauerte zu lange ) oder per Flugzeug erfolgen. Wir haben uns für den Flug ab Bangkok National Airport mit Bangkok Airways entschieden. Vom Flughafen Bangkok aus geht es mit einer kleinen Maschine (knapp 100 Plätze) ab Bath 3500,- ( € 75,-) pro Strecke im Stundentakt nach Ko Samui. Die Flugzeit beträgt knapp 90 Minuten.
Der Flughafen von Ko Samui besteht aus einer netten Piste und schien mir im Anflug zu kurz zu sein, aber wir sind dann doch nicht gegen die Palmen geklatscht. Kaum ausgestiegen wurden wir von einem bunt bemalten Wagen abgeholt und zum Ankunftsterminal gebracht. Dieser Terminal ist eine mittelgroße Hütte ohne Wände , die aufgrund des Klimas aber auch überflüssig sind.
Von dort aus geht es mit einem der vielen Inseltaxen vorbei am Big Buddha direkt zum Boath House. Fahrzeit knapp 20 Minuten.
Die Lage:
Das Boatshouse liegt am Choeng Mon Strand, zwischen dem Airport von Ko Samui und dem lebhaften Küstenort Chaweng. Das Hotel liegt in einer seichten Bucht , d.h. hohen Wellengang haben wir nie gesehen, das Wasser war relativ seicht. In direkter Nähe zum Hotel gibt es einige kleine Restaurants, die einem diverse thailändische Gaumenfreunden zu kleinen Preisen servieren. In den Küsten- und Touristenort Chaweng kommt man schnell mit einem der vielen Taxis, die am Abend gegenüber des Hotels stehen. Die Preise für die knapp 20 Minuten lange Fahrt lag je nach Handelsgeschick zwischen 100 150 Bath pro Person, zurück wurde es dann immer merklich teurer.
Die Zimmer:
Das Hotel verfügt über zwei verschiedene Arten von Übernachtungsmöglichkei ten. Die normalen Deluxe Zimmer und die Hausboot
Die Hotelzimmer ( in zweigeschossigen Gebäuden, nicht höher als die Palmen) verfügten alle über AC, einen eigenen Balkon, Bad/ Dusche , WC, Minibar, TV/ Radio , Safe , Telefon und Föhn. Kleintiere hatten wir keine zu Besuch. Die Zimmer waren geräumig und verfügten über zwei einzelne Betten (jedes hätte für zwei Personen gereicht) oder einem riesigen Doppelbett ( sicher Platz für 4 Personen) . Der Holzboden vermittelte einem eine angenehme Atmosphäre , die wärme und Ruhe ausstrahlte. Die Zimmer waren stets sehr sauber und der Room Service stets aufmerksam.
Die Zimmer in den Hauphäusern wurden im Jahr 2005 renoviert. Sie sind inzwischen wesentlich geräumiger und insbesondere das Badezimmer ist richtig schick geworden.
Die Hausboote:
Die Hausboote liegen nicht auf dem Wasser , sondern sind um bzw. in der direkten Nähe zum Pool in der Gartenanlage aufgebaut. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, mal zwei Nächte in einem dieser Hausboote zu wohnen. Der Aufpreis zum Deluxe Zimmer lag bei satten 100% . Dafür hatte man dann aber auch seine eigene Barke, ein- bzw. zweistöckig. Die zweistöckigen Barken waren wie folgt unterteilt:
Im Obergeschoss befindet sich die Veranda mit Stühlen und Sonnenschirm. Wenn man eingetreten ist, kommt ein geräumiger Aufenthaltstraum mit Sitzcouch, Minibar und SAT-TV. Über eine schmale Treppe geht es dann in den Bauch der Barke. Hier findet man ein großes Bett sowie eine weitere Schlafcouch und das Bad. Hier befindet sich auch eine schöne große halbrunde Sitzbadewanne, die zum relaxen einlädt.
Eine feine Sache, aber die Zimmer haben es dann auch getan, zumal wir uns tagsüber nie am Boot aufgehalten haben und so diesen kleinen Luxus nicht benötigt haben. Die Zimmer waren für unsere Ansprüche gut genug.
Gartenanlage und Pool:
Über eine sehr gepflegte Gartenanlage kommt man über einen Weg und diverse Holzstege vorbei an einem hohen Turm direkt zum Pool. Den Pool erwähne ich übrigens deswegen, weil es sich lohnt hinaufzuklettern und von dort ein paar Bilder von der Anlage und dem Pool zu machen. Ein wunderschöner Anblick, der auch in den Katalogen der Reiseanbieter seinen Platz findet.
Der Pool ist von der Form her wie sollte es auch anders sein wie der Bug eines Schiffes An beiden Enden ist der Boden des Pools etwas höher gepflastert , so das man stundenlang im Wasser liegen kann ohne sich schwimmend über Wasser halte zu müssen. Aber bitte den hohen Lichtschutzfaktor ab SF 30 nicht vergessen, denn die Sonne verwandelt den Körper schnell in eine Ritter Sport Nougat.
Um den Pool herum sind dann reichlich kostenfreie Liegen angeordnet, die Handtücher gibt es gratis dazu. Von dort aus sind es nur noch wenige Meter zum Strand. Im Rahmen von umfassenden Renovierungen im Jahre 2005 gibt es inzwischen einen zweiten Pool, der in die Gartenanlage integriert ist.
Das Frühstück:
American Breakfast , so wie man es kennt. Bacon & Eggs, verschiedene Säfte , Aufschnitt, Obst, Brot , Marmelade.... allerdings war die Auswahl nicht sehr groß und auf Dauer eintönig. In 2005 haben wir einen kurzen Abstecher in das Hotel gemacht um Bekannte abzuholen, die dort gewohnt haben. Der komplette Frühstücksbereich ( ebenso Eingangsbereich und Lobby) waren umgebaut und haben eine angenehme Atmosphäre vermittelt - von Fliegen war überhaupt nix mehr zu sehen. Vermisst habe ich einen thailändischen Part am Frühstück. Es gab zwar ab und an ein Frühstücksüppchen , war aber im Verhältnis zu anderen Hotels die ich kenne ehr bescheiden. Aber dafür gab es ja zu Mittag die Strandrestaurants. Der Hotelservice dagegen war beim Frühstück sehr gut. Viele flinke und aufmerksame Hände wuselten unauffällig um einen herum. Gestört haben uns eigentlich nur die Fliegen, die ab und an unsere Frühstück besuchen wollten. Aber das ist eben manchmal der Preis, wenn man im Freien essen möchte.
Abendessen:
Das Hotel verfügt außerdem über ein thailändisches und ein europäisches Restaurant, welches wir aber nie getestet haben. Wir haben uns wie schon erwähnt für die kleinen Restaurants in der Umgebung bzw. in Chaweng entschieden.
Animation:
Die gab es zum Glück nicht, aber man konnte Paddelboote ausleihen, Windsurfen Tischtennisspielen oder in der Tauchschule tauchen lernen. Auch war Volleyball am Strand möglich, aber bei der Hitze haben wir verzichtet.
Fazit:
Eine schöne gepflegte überschaubare Anlage . Hier findet man die nötige Ruhe zum Entspannen, ist aber auch schnell im pulsierenden Chaweng. Ein Hotel, welches ich immer wieder buchen würde.
Update 2005: Wie an einigen Stellen des Berichtes bereits erwähnt, haben wir das Hotel im April 2005 an einem Tag besucht. Das Hotel war eigentlich nicht wiederzuerkennen, wenn man mal vom großen Pool und den Hausbooten absieht. Die Lobby macht einen sehr gemütliche einladenden Eindruck, es gibt eine große Rezeption, an der man Geld wechseln kann, einen Counter um Ausflüge zu buchen sowie eine Bar, in der Abends ab und an wohl eine Band spielt (das gabe s auch schon in 1999). Der Frühstücksbereich ist komplett neu gestaltet. Auch der Garten hat eine neue Gestaltung bekommen und ein zweiter Pool im Garten ist auch vorhanden. Allerdings kommt er nicht an den Hauptpool heran. Am meisten beeindruckt haben mich die völlig neu gestalteten Zimmer. Viel Holz in warmen Tönen mit dem normalen thailändischen Standard wie TV, Minbar und AC. Das Badezimmer war in schwarzen Stein gehalten und geräumig. Von der Lage her ist das Imperial Boathouse nun auch näher in Chaweng, dem Touristenzentrum von Samui. Die Fahrzeit hat sich um einige Minuten verkürzt. Nein, das Hotel wurde nicht an anderer Stelle neu aufgebaut, sondern Chaweng ist einfach recht schnell gewachsen.