Detailed review by SaschaT
Sehr minimalistisch-modernisti sches japanisches Restaurant in dem es erfreulicherweise nicht eine einzige Sushi-Spezialität gibt. Nicht dass ich Sushi nicht mag, aber seit man es bei jedem Drei-Euro-Fünfzig-All-you -can-eat-Chinesen nachgeschmissen bekommt, mag ich da gar nicht mehr ran.
Um so schöner, dass es Läden wie das Susuru gibt: Leckere Soba- und Udon-Gerichte. Udon sind dicke Weizen- und Soba dünne Buchweizennudeln, die man auf tausend verschiedene Arten zubereiten kann. Hier gibt es sie in Suppenform. Auch Oyogi-Soba (kalte Soba) stehen auf der Karte. Allerdings war ich ein wenig enttäuscht, dass es sie nicht mit Soba-Tsuyu-Soße gab. Diese Kombination ist eines der einfachsten und genialsten Gerichte der japanischen Küche. Es ist unglaublich: ein paar Nudeln, ein bißchen Soße und ein Ploppen der Geschmacksnerven dass es eine Pracht hat.
Übrigens: für Westler, die der traditionellen Verzehrweise des Nudelschlürfens nicht kundig sind, hängen an den Tischen kleine Lätzchen, um sich vor Spritzunfällen zu schützen - witzige Idee!
Der Service war ausgesprochen freundlich, hatte allerdings nicht so wahnsinnig viel Ahnung von japanischer Ess- und Trinkkultur.
Die Portionen fand ich zu klein. Eine Suppe im Susuru macht (im Gegensatz zu den Originalen in Japan) leider ein ausgewachsenes Mannsbild wie mich nicht satt.
Dafür war der Geschmack tadellos. Ich empfehle die Kimchi Udon.
Als einzige japanische Biersorte gibt es Kirin, was ich persönlich gern trinke.
Der angebotene "Premium"-Sake war leider nur Ginjou-Qualität, kein Daiginjou. Dafür fand ich den Preis von 8,50€ für einen Zentiliter(!) doch heftig übertrieben.
Dennoch absolut empfehlenswert für alle, die sich von dem Vorurteil befreien wollen, die Japanische Küche böte außer Sushi nichts leckeres!
susuru9
Ratings
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Accessibility
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"Must See"-Factor
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Budget Friendliness
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Ambiance
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Food
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Service