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Zum Muttertag beim Inder eingekehrt (02.06.2006)
DagSonja
DagSonja (43)
Berlin, Germany
Jetzt möchte ich euch von einem Teil unseres Ausflugs zum Muttertag berichten. Da wir schon einmal in dem Restaurant gekostet hatten, hatten wir uns vorgenommen, am 14.05.2006 dort essen zu gehen. Und zwar in das


Yogi-Haus


Dieses Yogi-Haus ist ein indisches Restaurant. Bei unseren letzten Besuch dort hatten wir August und konnten im Außenbereich sitzen. Dieses Mal mussten wir in den Innenraum des Restaurants gehen, dort fühlten wir uns auch ganz wohl.

Uns erwartete eine normale Einrichtung mit Tischen und Stühlen. Das Material bestand aus dunklem Holz und die Tische waren mit weißen Tischdecken belegt. Auf den Tischen standen eine Kerze und ein Blumengesteck.

Dass wir uns in einem indischen Restaurant befanden, konnten wir an den Scheiben der gesamten Glasfront sehen, die es ringsum gab. Denn an diesen waren einige Gerichte des indischen Restaurants aufgeführt, die von außen zu lesen waren.

An der Decke hingen große Teppiche, die teilweise in Wellen gestaltet waren und typisch orientalische Ornamente trugen. Auch andere Gegenstände waren in dem Gastraum zu sehen, ebenso hinter der Theke. Die war aber eher praktisch und weniger indisch gestaltet.


Die Speisekarte


war recht vielseitig. Es gab Salate im Angebot, kleine Speisen, Suppen, Vegetarisches, Gegrilltes, Gerichte aus Hühnerfleisch, Lamm, Ente und Fisch. Desserts sind auch in der Karte zu finden. Für Kinder gab es ebenfalls verschiedene Gerichte. Was mir aufgefallen ist, man kann auch andere Beilagen auswählen oder dazu bestellen. Sie fragen immer, ob es reicht.

Bei den Getränken gibt es jede Menge typische Säfte, wie zum Beispiel Mangosaft, Guavensaft, Limettensaft. Natürlich sind auch die normalen Angebote, wie Bier, Limonade, Mineralwasser, Wein und Kaffee zu haben.


Zufriedenheit


Das Personal ist besteht aus einem Kellner, der im Gastraum die Bestellung aufnimmt, die Getränke bringt und auch das Essen serviert. Daneben gibt es nur noch das Küchenpersonal.

Trotzdem der Kellner alleine ist, geht das Ganze doch ziemlich schnell. Als wir dort waren, war das Restaurant zur Hälfte besetzt. Es gehen ca. 60 Personen hinein. Die Tische sind einmal am Rand der Fensterfront, in der Mitte und dann um die Ecke wiederum am Rand und nach hinten aufgestellt.

Es gibt Tische für 4 Personen, einige für 3 Personen, aber auch für 2 Personen. An einen solchen Tisch haben mein Mann und ich uns gesetzt. Das fanden wir ganz gemütlich. Da dieser Tisch nicht an der Tür, sondern eher im hinteren Teil stand, fühlten wir uns ungestört. Der Kellner lief zwar ab und zu vorbei, es war jedoch genügend Platz dazwischen.

Hinter unserem Tisch gingen einmal Treppen ab in Richtung der Toiletten. Es gab aber auch eine Toilette für Behinderte, zu der man zu ebener Erde kam. Der Platz, um einen Rollstuhl bewegen zu können, war ausreichend.

Die Atmosphäre insgesamt war ruhig und doch fühlte man sich nicht verloren. Der Kellner schaute immer, ob wir noch etwas brauchten, dennoch fühlten wir uns nicht beobachtet oder auf dem Präsentierteller.

Das Essen ist nun relativ in der Beschreibung. Denn die ganze Speisekarte kann ich ja nicht beurteilen. Beim ersten Mal hatten gebratene Lammstücke in Spinat, diese schmeckten super. Sie waren zwar gewürzt und trotzdem nicht zu scharf. Pikant und gut abgestimmt und der Spinat passte wunderbar dazu.

Diesmal hatten wir zwei verschiedene Gerichte bestellt. Ich hatte eine Grillplatte, die aus vier verschiedenen Fleischsorten bestand. Serviert wurde diese auf einem separaten Teller, von dem ich mir meine Teile Stück für Stück herunter nehmen konnte. Dazu bekam ich ein aufgeblasenes Brot, das ich dazu essen sollte. Mein Mann hatte Reis und Hühnerfleisch geschnetzelt. Dazu hatte er auch wieder Spinat, aber diesmal etwas anders zubereitet.

Das sah beides lecker aus und es roch auch richtig gut. Wir haben uns das aber beides geteilt. So hatten wir jeder von jedem etwas kosten können und ich kann nun auch über beide Gerichte sagen, dass sie geschmeckt haben. Der Reis war von der Qualität her gut und locker, nicht verklebt. Bei dem Grillfleisch war etwas mehr Paprika vorhanden. Insgesamt schmeckte das aber alles richtig rund und gut miteinander abgestimmt. Das Brot neutralisierte die Gewürze des Grilltellers. Bei dem anderen Gericht war es ähnlich, das schmeckte insgesamt etwas süßer.

Von den Preisen her hält sich das alles in Grenzen. Das billigste Gericht kostet 4 Euro, es gibt Staffelungen. Das ist aber normal und wer etwas Besonderes essen will, der muss natürlich etwas tiefer in die Tasche greifen. Trotzdem finde ich es auch bei den leckersten Gerichte nicht als zu teuer ich glaube 14 Euro war die Grenze.

Klar ist, wir waren nicht das letzte Mal dort. Es schmeckt dort wirklich richtig gut und die Bedienung ist auch angemessen. Wir fühlten uns in dem Restaurant wohl. Der Kellner war freundlich, aber nicht aufdringlich und vor allem aufmerksam. Die Atmosphäre insgesamt strahlte eine Art Ruhe und Besinnlichkeit aus.


Anfahrt


Als letztes ist noch wichtig, die Anfahrt. Am besten fährt man mit der U-Bahnlinie 5 in Richtung Hönow und steigt dann am U-Bahnhof Hellersdorf aus. Dort geht man in Fahrtrichtung weg und sieht dann gleich links an der Ecke das Yogi-Haus. Das ist nicht zu übersehen, denn wie gesagt, es stehen indische Gerichte dran und es sind an den Fenstern übergroße Palmen gemalt.

Mit dem Bus kann man auch zum Yogi-Haus fahren. Dazu benutzt man den 195er Bus in Richtung S-Bahnhof Mahlsdorf. Wenn wir von uns aus fahren, können wir auch den 197er Bus nehmen, dann aber müssen wir auf der Strecke noch mal umsteigen in die 195 an der Haltestelle Spremberger Straße. Am schnellsten und einfachsten ist aber die Fahrt mit der U-Bahn.

Dieses Restaurant befindet sich übrigens in der Lyonel-Feininger Straße 1, in
12627 Berlin, das ist im Stadtbezirk Hellersdorf, wie auch der Name der U-Bahnstation unschwer erkennen lässt.


Bleibt mir nur noch, euch das Restaurant zu empfehlen, falls ihr mal in die Nähe kommt. Es lohnt sich wirklich, dort einzukehren. Wer mal etwas Besonderes essen will und nicht nur auf Deutsche Küche steht, der sollte schon mal dorthin gehen.


Eure DagSonja



Accessibility
100 out of 100
"Must See"-Factor
90 out of 100
Budget Friendliness
80 out of 100
Ambiance
90 out of 100
Guests
90 out of 100
Food
90 out of 100
Service
100 out of 100

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