RestaurantsCafé am neuen See

73 out of 100 (2 Sources)
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Café am neuen See
Hoernchen123
Hoernchen123 (27)
Berlin, Germany
96%
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ok

Tolle Lage am See, aber teuer und immer überfüllt

Das Café am neuen See ist ein Biergarten mit gepfefferten Preisen, der meist übervoll ist mit dem nicht unbedingt nettestem Publikum Berlins und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt meiner Meinung gar nicht. Dennoch kann man dort schon mal hingehen, wenn man an einem Sommerabend ohnehin in der Gegend ist und es einen nicht stört, dass es immer sehr voll und laut ist.
  • 70/100
    Accessibility
  • 90/100
    "Must See"-Factor
  • 40/100
    Budget Friendliness
  • 80/100
    Ambiance
  • 60/100
    Guests
  • 60/100
    Food
  • 70/100
    Service
  • Das Café am neuen See liegt inmitten des Tiergartens und ist vor allem bei modebewussten Berlinern sehr beliebt. Um zu dem Café zu kommen, fährt man entweder mit dem Auto bis vor die Tür, um höchstwahrscheinlich an Sommertagen festzustellen, dass es keinen Parkplatz mehr gibt, oder aber man parkt einfach an der Straße des 17.Juni und läuft durch den Tiergarten zum Café.
    So haben wir es bisher immer gemacht. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man hinfahren, hat aber durchaus einen längeren Fußweg. Man S-und U-Bahnhf Zoologischer Garten kann man prima zum Café am neuen See laufen, aber es sind halt 10min weg und es geht um mehrere Ecken und wenn man nicht gerade ortskundig ist, lohnt der Griff zum Stadtplan.
    Die Lage an sich ist wirklich recht schön. Direkt an einem See, viele Bäume gibt es und man könnte die Lage durchaus als malerisch bezeichnen.
    Im Sommer (März bis Oktober) ist des Café am neuen See von 10-23Uhr geöffnet, im Winter hat nur das dazugehörige Restaurant geöffnet. Bereits im zeitigen Frühjahr öffnet dann auch der Biergarten.

    Gleich am Eingang befindet sich eine Art schickes Zelt, wo man sich, wie in einem SB-Restaurant, mit einem Tablett bewaffnen kann. Und dann geht man herum, greift sich ein Getränk (es wird ständig gezapft und alles geht weg wie warme Semmeln) und wenn man Hunger hat, kann man nun noch Bretzeln, Salat, Sandwiches oder aber Pizza haben. Pizzen werden auch auf Vorrat gemacht und es bildet dennoch immer eine Schlange Leute, die auf Pizzen warten. Man hat die Wahl zwischen Salami-und Mozzarella-Pizza, letzteres gibt es ständig, alle warten auf Salami.
    Hat man an der Kasse gezahlt, kann man nun mit seinem Tablett zu einem Tisch gehen. Es gibt wohl um die 1000 Sitzplätze, die sind abends im Sommer aber durchaus nahezu alle belegt und man sitzt schnell mit fremden Leuten am Tisch. Der Großteil der Plätze ist an simplen Biergartentischen, es gibt, direkt auf einer schönen Terrasse am See aber auch ein paar Tische, die aussehen wie Gartentische.
    Die Getränkeauswahl ist ok für einen Biergarten. Es gibt Bier (ein halber Liter für heftige 4€), alkoholfreie Getränke, Wein, komischerweise kein alkoholfreies Bier und keine Light-Getränke.
    Die Pizzen sind riesig, richtige Wagenräder. Leider sind sie sehr dünn, minimal belegt, sehr bzw. zu kross und in meinen Augen die 7,50€, die man dafür hinblättern muss, nicht wert, auch wenn sie einigermaßen schmecken.
    Ganz ehrlich, ich finde, das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt meiner Meinung nach gar nicht.
    Zum Service kann man bei einem Biergarten, der zum größten Teil aus einem SB-Bereich besteht, wenig sagen. Die Mitarbeiter im SB-Zelt sind freundlich, aufgrund des großen Andrangs unpersönlich, aber arbeiten flott und ok, dafür dass sie sichtlich viel Stress haben. Auch bilden sich kaum Schlangen, außer eben bei der Pizza-Ausgabe, aber das liegt daran, dass die Pizzen ja gemacht werden müssen und da muss man einen Moment warten.
    Leere Gläser und Teller werden schnell vom Personal entfernt.
    Das Publikum ist breit gemischt, vom Touri bis zum Yuppi trifft man alle möglichen Leute. Das Durchschnittsalter des Publikums dürfte so bei Mitte/Ende 30 liegen, Ausreisser nach oben und unten gibt es. Tendentiell gibt es im Café am neuen See weniger die klassischen Szenegänger oder Publikum wie in anderen Biergärten, hier ist alles ein klein wenig schicker.
    Wie in allen Biergärten ist der Flirtfaktor hoch, schnell lernt man Leute kennen, denn man muss ja aufgrund der Fülle immer mit anderen Leuten am Tisch sitzen und kommt so automatisch ins Gespräch. Romantisch ist das Café am neuen See aber nicht, die Lage am See ist zwar romantisch, aber mit fremden Leuten am Biergartentisch kommt keine romantischeStimmung auf, auch ist es laut, man hört immer ein Stimmengewirr,
    Für kleine Kinder wird zumindest insofern gesorgt, dass eine Buddelkiste vorhanden ist, das war es aber auch schon mit der Kinderfreundlichkeit. Trotz recht zahlreicher Besucher mit Babys gibt es keine Wickelmöglichkeiten.
    Immerhin ist das Café am Neuen See behindertenfreundlich, sowohl SB-Bereich als auch Toiletten als auch der Biergarten an sich sind auch mit Rollstuhl problemlos erreichbar.

    Die Toilettennutzung ist zwar eigentlich nicht kostenlos und eine Putzfrau versucht für Sauberkeit zu sorgen, jedoch zahlt irgendwie niemand für die Toilettennutzung, was auch daran liegen mag, dass es kein Schild gibt, dass einem verrät, wieviel man denn auf das Tellerchen legen soll. Ich habe immer 20 Cent hingelegt und es war scheinbar ok. Die Toiletten sind in ausreichender Menge vorhanden und wie gesagt, auch einigermaßen sauber.

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