An mehreren Standorten in Berlin befindet sich das Cafe Achteck, da es Berlintypisch ist ist es eine Attraktion für Touristen.
Früher, als noch nicht alle Wohnungen mit Toiletten ausgestattet waren, gab es in jedem Viertel mehrere der Häuschen, man nannte sie auch Bedürfnisanstalt. Irgendwann bekamen sie dann, aufgrund der achteckigen Form, den etwas schöneren Namen Cafe Achteck.
Das Cafe Achteck auf dem Stephanplatz wurde erst vor Kurzem renoviert und neu gestrichen.
Ich habe mal kurz reingeschaut, was ja eigentlich den Männern vorbehalten ist, innen gibt es eigentlich nur eine Rinne im Fußboden.
Das Häuschen befindet sich genau neben dem Stephanplatz-Spielplatz, wodurch da schon einiges los ist. Bei einer Bürgermeistersprechstunde im gegenüberliegenden Bürgerverein BürSte (Bürger für den Stephankiez), habe ich Näheres dazu erfahren. Die Häuschen sollten eigentlich abgerissen werden, weil keiner sich um die Unterhaltung (Wartung, Renovierung) kümmern konnte und wollte. Dann hat sich die Wall-AG bereit erklärt Pate für die Häuschen zu sein. Fortan wirbt die Wall-AG mit Plakaten, worauf die Häuschen abgebildet sind. Auf der Beusselbrücke hängt z.B. so ein Plakat.
Wie ich erfuhr ist das Häuschen an keine Abwasserleitung angeschlossen, bedeutet: Der Urin versickert so im Grundwasser. Das ist wohl immer wieder Gesprächsthema.
Extra hinfahren, um das Häuschen zu besichtigen, würde ich nicht. Wenn man aber in der Nähe ist, kann man schon mal ein "Auge drauf werfen", den architektonisch ist es schon interessant.
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Accessibility
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"Must See"-Factor
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Budget Friendliness
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Erreichbarkeit: U-Bahnhof Birkenstraße in 500 Meter Entfernung
Muss man....: Nicht unbedingtm aber kann man schon
Budget: kostenlos