Das Museum ist wirklich nicht grade das, was man zentral gelegen nennt, es befindet sich in Zehlendorf, also wirklich fern vom Stadtzentrum. Von der nächstgelegenen U-Bahnstation sind es ca. 5 Geh-Minuten.
Das Museum wurde vor einem Jahr aus den Museen für indische Kunst und dem Museum für ostasiatische Kunst zusammengelegt.
Der Eintrittspreis beträgt 6 Euro, ermässigt 3 Euro. Donnerstags kann man ab 14 Uhr kostenlos ins Museum, eine Aktion, die es in allen staatlichen Museen in Berlin seit einiger Zeit dauerhaft gibt.
Es gibt auf einer recht großen Fläche, die sich über drei Etagen erstreckt, gibt es alles mögliche aus den südasiatischen, aber auch südost-und zentralasiatischen Raum anschauen kann, von Gefäßen über unzählige Götterfiguren bis hin zu Teilen von Wänden und Stupas und unheimlich vielen kleinen Bildern, auf denen Szenen aus dem Alltag eines Gottes zu sehen sind. Die Malereien sind sehr schön und habe viele tolle Details, die man erst nach längerem Hinsehen entdeckt, es lohtn sich also, alles genau anzusehen.
Die Exponate sind vorweigend antik, beginnen bei Stempelchen der Harrappa-Kultur, gehen über Szenen der Entstehung des Buddhismus und die jüngsten Exponate sind ca. 200 Jahre alt, allerdings gibt es ab und an auch Kunstwerke von heutigen Künstlern aus Indien zu sehen.
Herzstück der Ausstellung die weltberühmte "Turfan-Sammlung&quo t;, benannt nach der ersten der vier Königlich-Preußischen Expeditionen an die Nördliche Seidenstraße (heute Xinjiang, Volksrepublik China) zwischen 1902 und 1914. Neben Wandteppichen, Lehm- und Holzfiguren gibt es einen Nachbau eines in Originalmaßen rekonstruierten quadratischen Tempels, der mit den originalen Wandmalereien der Höhle 123 in der Oase Kucha ausgestattet ist.
Viele Sachen, vor allem kleine Götterfiguren, Stempel und natürlich die Bilder sind hinter Glas, größere Dinge stehen auch offen herum und sind irgendwie zu gut alarmgesichert, denn ständig löst jemand falschen, recht lautstarken Alarm aus, nur weil er sich dicht an etwas heranwagt. So ein lautstarker Alarm geht im Durchschnitt alle 5 min los, eben wenn jemand etwas genau sehen will, was bei solchen detailreichen Dingen ja auch völlig logisch ist. Ich habe diesen Alarm auch schon öfters versehentlich ausgelöst, wenn ich etwas ganz genau sehen wollte ;-).
Die Beschriftungen an den Exponaten sind gut und wer sich auskennt, erfährt hier alles was er braucht (um es dann zu interpretieren), aber wie in den meisten Museen braucht man für durchaus Vorkenntnisse. Ich kann mich noch gut an meinem Besuch in dem Museum erinnern, als ich noch zur Schule ging, vor vielen Dingen stand ich damals recht unwissend, so nach dem Motto ah, schöne Götterfigur und weiter gings zum nächsten Exponat, ohne zu verstehen, was die Tafel mir sagen wollte, denn da steht z.B. bei Göttern halt der Name und das Jahr in dem die Figur/das Bild gefertigt wurde, den Rest muss man sich selbst denken.
Oder aber man benutzt eines der Info-Geräte, die es an der Eintrittskasse zum Ausleihen gibt. Oder aber man fragt die wirklich netten Wachleute, die sich nicht nur größtenteils gut auskennen, sondern auch sehr freundlich sind und grüßen, wenn man den Raum, in dem sie sind, betritt.
Man benötigt um alles genau zu sehen ca. zwei bis drei Stunden.
Kurz vor dem Ausgang kann man übrigens noch Bücher kaufen, die sich natürlich um die Themen und Länder drehen, zu denen man etwas im Museum findet.
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Accessibility
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"Must See"-Factor
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Budget Friendliness
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Architecture
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Concept
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Exhibits
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Relevance