Alles in allem kann man sagen, dass das Icon zwar richtig gute Musik spielt und eine nette Location hat, wo man sich bei der Deko durchaus Mühe gegeben hat, zumindest sind die Lichtinstallationen schön anzusehen. Das ist aber leider auch schon alles, vor allem die Stimmung unter den Gästen hat dafür gesorgt, dass ich dort nicht mehr hingehe
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Accessibility
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"Must See"-Factor
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Budget Friendliness
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Ambiance
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VIP Factor
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People Meeting Factor
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Das Icon befindet sich auf einem Hinterhof, so dass man es beim ersten Besuch meist nicht gleich erkennt. Ein großen Icon-Logo wird zwar an die Wand gegenüber projeziert, aber eben die gegenüber und da sucht man dann herum. Allerdings steht oft eine kleine Menschenschlange am Eingang, zu denen kann man sich dann hinzugesellen oder aber der Türsteher entdeckt einen beim orientierungslosen Herumlaufen und winkt einen herbei. Der Türsteher ist nett und lässt nach kurzer und nicht allzu gründlicher Taschenkontrolle eigentlich jeden über 18 hinein.
Gleich am Eingang ist dann der Eintritt zu entrichten, je nach Veranstaltung sind zwischen 5 und 10 Euro fällig. Im Anschluss gibt es dann den Stempel, einen wirklich ausgesprochen schönen, mit dem Logo des Icon.
Neben der Kasse kann man sich mit Flyern eindecken und dann geht es eine Treppe hinab, in den Club hinein.
Das Icon liegt in einem Keller, die Wände sind nicht verputzt und es ich recht kühl, was aber nicht so schlimm ist, denn beim Tanzen kommt man ohnehin ins Schwitzen.
Auf dem Weg nach unten kann man seine Jacke und Taschen an der Garderobe abgeben, das kostet pro Kleidungsstück 1 Euro und wenn man mal kurz an die Tasche/Jacke muss, kostet das noch mal.
Taschen würde ich dort niemals abgeben, gleich bei meinem ersten Icon-Besuch bekam ich eine heftige Diskussion mit, da einer Frau der Inhalt ihrer Tasche an der Garderobe abhanden gekommen war!
Allerdings scheinen viele Leute auch ihre Jacken nicht dort abgeben zu wollen, ein ganz erstaunliches Phänomen, was ich in anderen Clubs noch nie erlebt hatte. So kam es, als ich erstmals im Icon war, zu einer komischen Begebenheit: eine Freundin von mir und ich kamen im Icon an und ohne zu Zögern gaben wir natürlich unsere Jacken an der Garderobe ab und begaben uns in Hosen, Turnschuhen und Trägershirts in den Club, solch ein Outfit trägt man ja in vielen Clubs, denn wenn man schwitzt, ist was ärmelloses einfach praktischer.
Als wir dann im Club unten ankamen, fühlten wir uns sehr unwohl, da saßen lauter Leute in Jacken und wir kamen uns völlig deplatziert vor, so dass wir uns unsere Sachen schnell zurückholten und anzogen. Ausgezogen haben wir die Jacken erst später beim Tanzen wieder.Bei folgenden Besuchen haben wir sie dann einfach in die mitgebrachte Umhängetasche, die man ja eh nicht abgeben wollte, gestopft.
Das Icon öffnet immer um 23 Uhr, vor 1 Uhr braucht man aber eigentlich nicht zu erscheinen, da ist praktisch nichts los, nur einige wenige Leute finden sich schon gegen Mitternacht ein, sitzen dann meist sprachlos, kiffend und in sich gekehrt auf den Couchen und das macht nun wirklich keinen Spaß.
Der DJ und an Samstagen auch der MC, geben zwar schon ihr bestes, aber im Normalfall lassen sich erst nach Mitternacht ein paar Leute auf die Tanzfläche, die in einem separaten Raum ist, locken.
Die wird dann, vor allem an Samstagen, wo es dort Berlin´s Finest Drum´n´Bass gibt, dann aber schnell proppevoll und man kann sich irgendwann kaum mehr bewegen.
Es ist allerdings eine durchaus komische Stimmung. So ist der Raum mit der Tanzfläche dann voll mit Leuten, alle springen und hüpfen mit Blickrichtung zum DJ, die meisten haben die Augen geschlossen und jeder ist völlig in sich gekehrt. Leute kennen lernen? Defintiv Fehlanzeige. Man kann nicht mal jemanden ein Lächeln entlocken (wenn man jemanden anlächelt, bekommt in den meisten Fällen nichts oder einen irritierten Blick zurück, das kenn ich aus anderen Clubs so nicht, also ich glaub nicht, dass es an mir liegt) jeder tanzt für sich allein, beachtet bestenfalls seine mitgebrachten Freunde, geht hier und da mal was zu trinken kaufen und geht zurück zur Tanzfläche.
Irgendwann fängt es dann auch noch grundsätzlich immer an, von der Decke zu tropfen, weil so viele schwitzende Leute in dem Raum sind.
Das Publikum ist größtenteils um die 20, maximal 25. Fast alle männlichen Besucher tragen diese megaweiten Hosen, dazu Pullis und Turnschuhe, Frauen oftmals enges, aber dabei sportliches Zeug und ebenfalls Turnschuhe. Mit allem anderen fällt man ganz arg auf...
Die Musik ist wirklich klasse, vor allem an Samstagen ist es oft genial und die Bezeichnung Berlin´s Finest Drum´n´Bass auf den Icon-Flyer ist nicht übertrieben. Die Musik war auch der Grund, warum ich mich lange Zeit des öfteren ins Icon begeben habe, trotz der eigenwilligen, für meine Begriffe unangenehme, Stimmung unter den Gästen.
Wer vom Tanzen müde ist, kann sich auf den Sofas entspannen und die bunten an die Wand projezierten Bilder anschauen, wenn er denn einen Platz findet, das ist nämlich nicht leicht einen Sitzplatz zu finden. Es ist oft so voll, dass man keinen Platz findet und so sein Getränk im Stehen schlürfen muss.
Es gibt neben Afri-Cola für 3 Euro, jede Menge Bier zum gleichen Preis, was auch in rauen Mengen konsumiert wird und ein paar Cocktails in sehr hübschen Icon-Gläsern.
Leider werden nur sehr selten die leeren Bier- und Colaflaschen eingesammelt und schnell liegt auf der Tanzfläche jede Menge davon herum und ich bin 2x fast gestürzt, weil ich auf eine drauf gehüpft war, aber da es so voll ist, kann man ja nicht umfallen. Dennoch sind diese Flasche eine nicht unerhebliche Gefahr und auch die extreme Fülle an Menschen sorgt für Probleme, so bekam ich von unachtsamen Rauchern schon Zigaretten ab, da die vor lauter Menschen wohl auch nicht hinwussten, wohin mit dem Glimmstengel...
Die Toiletten sind widerlich, es ist sehr dunkel dort, vermutlich, damit man nicht sieht, in welch dreckig
em Zustand sie wirklich sind...Also, wenn man da mal hin muss, sieht man echt zu, dass man da ganz schnell wieder wegkommt.
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