Disco/ NightclubB018 > Review
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Das B018 ist ein absolutes Muss für Nachtschwärmer. Es liegt ein wenig abseits des Stadtzentrums, aber jeder Taxifahrer kennt es. Es genügt den Namen zu erwähnen, die Fahrt von der Innenstadt dauert kaum 3 Minuten.
Der von Stararchitekt Bernhard Khoury entworfene Club liegt wie eine Flunder aus Metall auf einer runden Platte aus Beton. Von außen sichtbar ist nur das Dach, das sich wenige Zentimeter über den Boden erhebt. Eine Treppe führt nach unten in den Bauch der Flunder.
Das Innendesign ist bizarr, im vorderen Bereich befinden sich Bänke, die sich zuklappen lassen um darauf zu tanzen - wovon auch ausgiebig Gebrauch gemacht wird. Die Sitzgelegenheite sind um kleine Tischchen gruppiert, die an Altäre erinnern. Vor Schwarzweißfotos brennen kleine Friedhofskerzen und von unten wird die Tischplatte aus Marmor angestrahlt. Sehr gruftig und besonders gruselig, wenn man sich vergegenwärtigt, dass auf dem Gelände, auf dem sich heute das B018 befindet 1975 das Massaker an Palästinensern stattfand mit dem der libanesische Bürgerkrieg begann. Stilecht sind die Seitenwände mit dunkelrotem Samt ausgeschlagen. Fenster gibt es keine, nur kleine Oberlichter durchbrechen das Stahldach. Schnell wird klar: Das B018 ist ein gigantischer Metallsarg! Spooky!
Im hinten Bereich befindet sich die Tanzfläche, von der drei Stufen zur Bar führen. Die Barstühle mit den übermannshohen Ohren-Lehnen muten außerirdisch an.
Gespielt wird extrem tanzbarer progressive House und Electro. Arabische Klänge sucht man hier, anders als in anderen Beiruter Clubs vergeblich. Normalerweise kocht die Stimmung hier ab 4 Uhr. Während die anderen Clubs schließen strömen die Partygänger ins B0, wie die lärmende Stahlflunder hier von den Wissenden genannt wird. Und wenn die Stimmung den Siedepunkt erreicht, schieben sich die beiden Dachhälften auseinander und bieten einen grandiosen Blick auf den Sternenhimmel. Oder eine abkühlende Dusche - je nach Wetter.
Die Getränkepreise bewegen sich für hiesige Verhältnisse auf normalem bis leicht erhöhtem Niveau, im Vergleich zu deutschen Preisen sind sie jedoch günstig, vor allem wenn man bedenkt, dass der Alkoholgehalt von Longdrinks und Cocktails bei weitem(!) höher ist als hierzulande. Bier kostet 11.000 Libanesische Pfund (rund 5,50 Euro), Longdrinks 13-15.000 (rund 7 Euro). Außerdem ist der Eintritt frei.
Das Publikum ist gemischt, der Look ist sexy-trendy-schick - oder eine beliebige Kombination dieser Beirut-tauglichen Klamottenparameter. Das B018 ist übrigens auch bei Schwulen recht beliebt.
Fazit: Für geniale Partystimmung in einzigartigem Ambiente ist das B018 genau das Richtige. Es sollte bei keinem Beirut-Trip fehlen.
Der von Stararchitekt Bernhard Khoury entworfene Club liegt wie eine Flunder aus Metall auf einer runden Platte aus Beton. Von außen sichtbar ist nur das Dach, das sich wenige Zentimeter über den Boden erhebt. Eine Treppe führt nach unten in den Bauch der Flunder.
Das Innendesign ist bizarr, im vorderen Bereich befinden sich Bänke, die sich zuklappen lassen um darauf zu tanzen - wovon auch ausgiebig Gebrauch gemacht wird. Die Sitzgelegenheite sind um kleine Tischchen gruppiert, die an Altäre erinnern. Vor Schwarzweißfotos brennen kleine Friedhofskerzen und von unten wird die Tischplatte aus Marmor angestrahlt. Sehr gruftig und besonders gruselig, wenn man sich vergegenwärtigt, dass auf dem Gelände, auf dem sich heute das B018 befindet 1975 das Massaker an Palästinensern stattfand mit dem der libanesische Bürgerkrieg begann. Stilecht sind die Seitenwände mit dunkelrotem Samt ausgeschlagen. Fenster gibt es keine, nur kleine Oberlichter durchbrechen das Stahldach. Schnell wird klar: Das B018 ist ein gigantischer Metallsarg! Spooky!
Im hinten Bereich befindet sich die Tanzfläche, von der drei Stufen zur Bar führen. Die Barstühle mit den übermannshohen Ohren-Lehnen muten außerirdisch an.
Gespielt wird extrem tanzbarer progressive House und Electro. Arabische Klänge sucht man hier, anders als in anderen Beiruter Clubs vergeblich. Normalerweise kocht die Stimmung hier ab 4 Uhr. Während die anderen Clubs schließen strömen die Partygänger ins B0, wie die lärmende Stahlflunder hier von den Wissenden genannt wird. Und wenn die Stimmung den Siedepunkt erreicht, schieben sich die beiden Dachhälften auseinander und bieten einen grandiosen Blick auf den Sternenhimmel. Oder eine abkühlende Dusche - je nach Wetter.
Die Getränkepreise bewegen sich für hiesige Verhältnisse auf normalem bis leicht erhöhtem Niveau, im Vergleich zu deutschen Preisen sind sie jedoch günstig, vor allem wenn man bedenkt, dass der Alkoholgehalt von Longdrinks und Cocktails bei weitem(!) höher ist als hierzulande. Bier kostet 11.000 Libanesische Pfund (rund 5,50 Euro), Longdrinks 13-15.000 (rund 7 Euro). Außerdem ist der Eintritt frei.
Das Publikum ist gemischt, der Look ist sexy-trendy-schick - oder eine beliebige Kombination dieser Beirut-tauglichen Klamottenparameter. Das B018 ist übrigens auch bei Schwulen recht beliebt.
Fazit: Für geniale Partystimmung in einzigartigem Ambiente ist das B018 genau das Richtige. Es sollte bei keinem Beirut-Trip fehlen.







































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