Detailed review by carnuntum
carnuntum
Poznan, Poland95%
In der Nähe von Bad Homburg befindet sich ein Museum namens Saalburgmuseum, das eine Rekonstruktion eines Römerkastells ist, genauer gesagt eines Kastells der römischen Hilfstruppen (alae und cohortes). Das Kastell Saalburg stellt einen großen Holzbau- Komplex dar, der hauptsächlich die Phase des Kastell-Baus aus dem 2 Jhd. N. Chr. Spiegelt. spiegelt, wobei einige Gebäude wurden schon früher gebaut. Die Saalburg ist jedoch das einzige römische Kastell, das einschließlich seiner festen Gebäude vollständig wiederaufgebaut worden ist.
Die erste Befestigungen wurden in der Zeit von Kaiser Domitianus, während des ersten Chattenkrieg (83 - 85 n. Chr.) gebaut, unter anderen der Grenzeweg und eine Serie der Holztürme. Während Herrschaft Kaisers Hadrianus formierte man eine lange Holzpalisade sowie ein sehr großes Fort, das man einer Holzsteinmauer umgab. Es war der Sitzt der zweiten Kohorte der Rhetern (cohors II Raetorum civium Romanorum), einer Hilfsheereinheit von ca. 500 Soldaten aus der römischen Provinz Retien.
Im 2 Jh. n. Chr. wurden große Innengebäude und eine steinerne - kalkhaltige Innermauer gebaut. Die Saalburg wurde ca. 260 n. Chr. verlassen, als Obergermanien durch Barbarren angegriffen wurde. Das Fort wurde in Mittelalter als .Steinbruch benutzt.
Die Rekonstruktion der alten, römischen Gebäude entstand zwischen 1899 und 1907 auf der Basis der Beschreibungen der römischen Kastellen in Werken von Cäsar, Tacitus, Vitruvius und Vegestius. Das Ergebnis was das rechteckförmige Kastell mit gerundeten Seiten, das heute in Taunus bei Homburg zur Besichtigung einlädt. Rund um die Mauern laufen zwei Gräbern. Zum Kastell tritt man durch einen Tor, sog. Porta Praetoria, was auf Lateinisch ein Haupttor bedeutet. Aus diesem Punkt sieht man die ganze regelmäßige Unterbringung des Kastells.
Von der Porta Praetoria läuft Via Pretoria, die Hauptstraße, in dessen Mitte sich ein großes Gebäude befindet Es ist sog. Prinzipia d.h. Kommando. Senkrecht von der Via Praetoria läuft Via Principalis, die zwei Tore - Porta Principalis Sinistra und Porta Prinipalis Dextra (Links- und Rechtsseitige Tore) verbindet. Hinter des Stabsgebäudes läuft eine Straße, via decumana. Sie ist eine Verlängerung der Hauptstraße und verbindet sie mit dem Hintertor - Porta Decumana. Das Kastell hat also vier Tore, von denen vier sich kreuzende Strassen in der Mitte zusammenlaufen. Dieses Gebäude, das sich in der Mitte des Lagers befindet, war in der Vergangenheit ein Zeughaus, Lagertempel, wo man die Legionszeichen, Kaiserbildnisse und Soldatensparen bewährte. Die Zimmern, die den Innenhof umgaben, waren teilweise durch ein Hypokaust (so wie ein Heizkörper) geheizt und dienten als die Büros. Rechts von Tor gibt es einen Kornspeicher (horreum) , der heute als ein Museum dient.
Hinter dem Horreum befinden sich die Baracken, die damals als Stall, Krankenhaus, sowie als Werkstätte dienten. In der Nähe gibt es einen Holzbrunnen mit einem Dach und einer Leiter. Heute gibt es 99 solcher Brunnen innen und außerhalb des Lagers. In der Saalburg kann man auch die Brotöfen und Bäder finden.
Außerhalb des Lagers gibt es eine römische Straße, die führt zu einer kleinen, römischen Stadt, Nida, das heutige Frankfurt - Heddernheim. Ca. 30 m. von dem Fort gibt es die Ruinen von großen Bädern (balineum), die haben zum Kastell gehört. Viele Zimmer dort wurden mit dem Hypokaustum geheizt. Damals waren die Wände mit Ziegeln gebaut, dann verputzt und sehr farbig gemalt.
Östlich von Bäder gibt es die Fundamente des großen, rechteckigen Gebäude, das damals eine Kneipe für reisenden Beamter war. In diesem Gebäude kann man ein gut erhaltenes Hypocaustum aussehen.
Südlich der Ruinen war damals eine Zivilsiedlung (vicus). Heute kann man Rechts und Links der Römischen Straße viele kleine Keller sehen. Man kann sich dicht gestandene Gebäude, verbundene Stall, Gasthaus, und Wohnhaus unter dem Dach vorstellen. Hinter jedem Keller waren ein oder zwei Brunnen. Im Vicus haben Soldaten, Handwerker und Veteranen gewohnt. Vicus wurde, früher als ein Fort ausgewiesen, das heißt in 233 n. Chr., während der Germanneninvasion.
Rechts von der Römischen Straße gibt es einen großen Tempel des Mithra, einer orientalischen Gottheit, und ein Tempel der Großen Mutter der Gottes, sog. Metroon. In der Nähe dieses Tempels gab es eine großer Friedhof, wo alle Bestattungen einäscherartig waren. Dort hat man verschiedene Lampen, Geschirr, und Münzen gefunden. Es wurde keine Grabsteine gefunden.
Fast alle beschriebene Gebäude, kann man in diesem Museum ansehen. Es ist eigentlich ein großes Freilichtmuseum ist, das auch als eine Sammlung der archäologischen Exponaten dient. Es hat also eine didaktische Bedeutung ganzes Objekt wie auch alle gesammelte Sehenswürdigkeiten sind im Museum genau beschrieben und mit Bilder, Karten und Kastellplänen ergänzt. Beim Besichtigen kann man vielen originellen römischen Sachen ansehen wie Soldatensandale, ein Hypokaustum, verschiedene Waffen, Münzen und vieles andere.
Dort kann man sich wirklich ein römisches Leben vorstellen. Wer die Saalburg besuchen will, der kann schon entlang der römischer Grenze einen Ausflug machen, weil die Saalburg ein Modell des typischen römischen Kastells ist, und die Forts an anderen Plätzen ihm mehr oder weniger ähnlich sind. Nur gibt es einen Unterschied, nämlich in Germanien hatte ein Kastell eine Holzmauer, in Rätien hingegen war die Mauer hauptsächlich aus Stein. Wer noch etwas über das Saalburg Kastell lesen möchte, der sollte diese Seite besuchen: http://www.saalburgmuseum .de/home.htm
Dort kann man sich über der Geschichte der römischen Grenze, des Museums und verschiedene Veranstaltungen in dem Museum informieren.
Römerkastell Saalburg10
Ratings
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Accessibility
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"Must See"-Factor
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Budget Friendliness
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Architecture
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Condition
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Historical Significance