Detailed review by Chris26
Chris26(42)
Gland, Switzerland96%
Der Kek Lok Si ist eine chinesisch-buddhistische Tempelanlage, deren erste Gebäude auf das 19. Jahrhundert zurückgehen. Die Anlage wurde aber nach und nach erweitert, und auch heutzutage ist kein Ende abzusehen.
Man erreicht den Kek Lok Si am besten mit dem Mietwagen von Georgetown aus (Penang ist gut mit dem Mietwagen zu befahren). Natürlich kann man sich auch ein Taxi mieten, aber das wird teuer, denn der Preis ist Verhandlungssache, und die Taxifahrer zocken die Touristen in dem Fall schon recht gut ab. Also mit dem Auto ist man in ungefähr 30-40 Minuten am Tempel (wenn man sich nicht verfährt, aber wenn man die Talstation der Penang-Hill-Bergbahn findet, dann kann man den Tempel auch nicht wirklich verfehlen, da er von der dortigen Nachbarschaft aus praktisch stets zu erkennen ist, aufgrund der Größe und der Höhe. Am Tempel selbst gibt es dann auf verschiedenen Ebenen Parkplätze (kostenpflichtig). Vom mittleren Parkplatz aus, den wir anfuhren, wird man erstmal durch eine kleine Markthalle (auf dem man schon die ersten Kitsch-Waren kaufen kann) geleitet, bis man dann auf dem Erdgeschosslevel der Anlage ankommt. Von da aus kann man dann über ein paar Treppen die ersten chinesischen Tempel (die älteren) besichtigen, bevor man dann entweder zum großen Turm (im Thai-Stil) abbiegt, oder nach links zu einem Aufzug zur - relativ monströsen - Kuan Yin Bodhisattva-Statue. Für jeden Aufzug wird man übrigens zur Kasse gebeten, und im Aufzugwartebereich gibt es natürlich auch stets Souvenirgeschäfte (so ne Art chinesische Version von Lourdes, würd ich mal sagen). Trotzdem lohnt sich die Auffahrt zur Statue, weil der Blick über Penang von dort aus recht hübsch ist (wenn das Wetter mitspielt). Außerdem gibt es da einen ganz netten Goldfischteich mit einem Sitzpavillon, in dem man sich ein bißchen ausruhen kann, und Fische füttern (kostenpflichtig natürlich).
Obwohl die ganzen Tempel verhältnismäßig neu sind, gelten sie auf der Insel Penang als Top-Touristenziel, denn durch die ganzen bunten Farben und diversen Tempelarten gibt es schon einiges zu sehen, auch wenn manches davon meiner Ansicht nach schon in Kitsch ausartet. Außerdem ist eine buddhistische Tempelanlage (insbesondere diesen Ausmaßes) im überwiegend muslimischen Malaysia eher selten. Der Blick ist auch ganz nett, und man findet einige hübsche Fotomotive. Ansonsten hat das ganze aber schon eher einen dezenten Touch von Touristenabzocke auf chinesisch.
Man kann den Ausflug gut mit einem Ausflug auf den Penang-Hill verbinden, daher lohnt sich der Abstecher insgesamt gesehen dann schon.
Kek Lok Si7
Ratings
-
Accessibility
-
"Must See"-Factor
-
Budget Friendliness
-
Ambiance
-
Architecture