Detailed review by K30de
Am Westufer liegen die sterblichen Überreste des 1957 verstorbenen Oberhaupts der Sekten der Ismailiten im Aga Khan Mausoleum.
ERREICHBARKEIT:
Vom Ostufer des Nils gelangt man mit der öffentlichen Fähre, einer Feluke oder einem Ruheboot ans Westufer. Zum Mausoleum gelangt man über den Anstieg vorbei an den Felsengräbern, deren Besuch und besonders der Besuch des Simeons-Klosters, das sich auch in der Nähe des Mausoleums befindet, lohnen.
MUSS MAN GESEHEN/GEMACHT HABEN:
Allein wegen des Aga Khan Mausoleums braucht man sich nicht auf den Weg zu machen. Ich sehe das Mausoleum als Zwischenstation zwischen den Felsengräbern und dem Simeons-Klosters an. Der Grund dafür ist simpel: das Mausoleum ist seit Jahren nicht mehr zugänglich. Dafür hatte die Witwe Begum gesorgt, die im "unziemlichen Verhalten der Touristen" die Totenruhe (und Respekt) ihres Mannes gestört sah.
BUDGET-FREUNDLICHKEIT:
Da das Mausoleum geschlossen ist, wird hierfür auch kein Eintritt fällig. Ich habe es daher auch nicht bei den Einzelbewertungen bewertet.
ZUSTAND:
In welchem Zustand das Mausoleum als solches ist, kann ich nicht sagen, da das Mausoleum geschlossen ist. Die äußere Mauer und das Dach des Mausoleums haben während unseres Aufenthalts in Assuan im Dezember 2004 aus der Ferne einen intakten Eindruck gemacht. Während der Felukenfahrt kamen wir dem Mausoleum am Nächsten.
HISTORISCHE BEDEUTUNG:
Über die historische Bedeutung läßt sich jetzt streiten. Wir waren wegen des alten Ägyptens gekommen und nicht wegen dem verstorbenen Oberhaupt der Sekte der Ismailiten. Die Anhänger der Ismailiten werden jetzt anderer Meinung sein wie ich. Es ist also -wie alles im Leben- eine Frage der Priorität.
MEIN FAZIT / MEINE GESAMTBEWERTUNG:
Wegen dem Aga Kahn Mausoleum allein braucht man sich nicht den Weg zu dieser Landmakre am Westufer zu machen. Wenn man sich auf den Weg macht zum Westufer des Nils, dann ist das Mausoleum die Zwischenstation zwischen den Felsengräbern und dem Simeons-Kloster. Auch im Winter sollte man dann genug zu trinken dabei haben....
Während des Aufenthalts in Assuan begegnete uns das Mausoleum immer wieder - zumindest in Sichtweite. Das letzte Teilstück von Kom Ombo nach Assuan wurde während unserer Kreuzfahrt nachts zurückgelegt. Als ich morgens die Vorhänge unserer Kabine zurückzog, fiel mein erster Blick auf das Aga Khan Mausoleum. Wenn man als Tourist in Assuan unterwegs ist, fällt immer wieder der Blick in Richtung Nil und dem Mausoleum auf der anderen Seite. Wenn man von Souk zurück zum Nilkreuzschiff die Corniche entlangläuft, fällt der Blick unweigerlich zum Westufer. Selbst wenn man eines der größeren Hotels an der Corniche oder auf einer der Inseln im Nil wohnt, gleitet der Blick auch vom Hotel zum Mausoleum. Man kann sich also dem Mausoleum nicht ganz entziehen, ob man will oder nicht.
Jetzt sei noch die Frage beantwortet, warum der Aga Khan ausgerechnet in Assuan beerdigt wurde. Der Aga Khan kam zu Lebzeiten immer wieder gerne im Winter nach Assuan zur Kur. In Assuan war und ist man gut aufgehoben, wenn man unter rheumatischen Erkrankungen leidet. Hier gibt es nämlich radiologischen Sand, der die Symptome der Erkrankung lindern sollen. Der Aga Khan soll sich hier sehr wohl gefühlt haben und wenn wundert es dann, daß er nach seinem Tod mit einem schönen Ausblick auf Assuan beerdigt wurde.....
Aga Khan Mausoleum6
Ratings
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Accessibility
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"Must See"-Factor
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Condition
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Historical Significance