Detailed review by leo56
leo56
Rosenheim, Germany95%
Wir wollen in den letzten Oktobertagen das wunderschöne Wetter ausnutzen und fahren mit der Kabinenbahn hoch hinauf auf etwa 1500 Meter. Das sind knapp 1.000 Meter Höhenunterschied in 15 Minuten und das spüren wir an den Ohren. Schon hier ist der Ausblick wunderschön, aber als wir oben aus der Bergstation steigen, bleibt uns fast der Atem weg. Wir sehen rechts den Wilden Kaiser, dann das Tauerngebirge mit dem Großglockner und hinten lugt der Großvenediger hervor, mit seinen reinweiß leuchtenden Gipfeln. Der Weg führt zunächst zur Sonnenalm, dann geht es ein wenig bergauf, durch eine Kehre und oben angekommen, bleibt der Weg eben. Nur wenige Stellen könnten für Kinder oder ältere Menschen etwas gefährlich werden, jedenfalls bei Frost. Trotz des Sonnenscheins haben wir auf der Nordseite später plötzlich eine Eisplatte vor uns. Sowieso sollten unbedingt Bergschuhe getragen werden, Wanderstöcke sind angeraten. Dann erreichen wir das sogenannte Andachtskreuz, es ist noch nicht das Gipfelkreuz. Hier blickt man hinunter zum Simssee, bis nach Rosenheim. Weiter rechts ist der Chiemsee in der ganzen Pracht zu erkennen, auch die Inseln sind deutlich zu sehen. Am letzten Teil des Weges erreichen wir die Steinlingalm. Eines der Häuser wirkt wie direkt in den Fels gebaut, wie eingeklemmt. Dahinter steht eine Kapelle, die von zwei ortsansässigen Familien gestiftet wurde und auch weiterhin gepflegt wird. Diese Familien stifteten auch im Jahre 1950 das Gipfelkreuz, auch Chiemgaukreuz genannt. Es ist aus Metall und zwölf Meter hoch und ersetzte ein zerstörtes Holzkreuz. Dieses Gipfelkreuz ist das höchste in den Bayrischen Alpen. Der Aufstieg vom Ende des Panoramaweges dauert etwa 1,5 Stunden und ist sehr beschwerlich, nichts für Ungeübte. Der Weg geht dann genauso zurück und endet zunächst wegen der Aussicht an der Sonnenalm, später an der Bergstation der Kabinenbahn.
Panoramaweg9
Ratings
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Accessibility
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"Must See"-Factor
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Budget Friendliness
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Requirements
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Condition
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Erreichbarkeit
Der Weg ist am besten mit der Kabinenbahn erreichbar. Wer zu Fuß auf den Berg kommt, geht ihn in umgekehrtem Weg.
Muss man gesehen haben
Ein wunderbarer Ausblick begleitet die Wanderer über die gesamte Strecke.
Budget-Freundlichkeit
Die Bahn muss bezahlt werden, der Weg selbst natürlich nicht.
Anspruch
Der Weg ist auch für Familien mit Kindern und ältere Leute leicht begehbar.
Befestigungszustand
Außer einer Stelle gibt es überhaupt keine Probleme und hier muss man eben aufpassen. Befestigt ist alles sehr gut.